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Deutsches Institut für Urbanistik, 23.01.08

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Deutsches Institut für Urbanistik, 23.01.08

Wirtschaftlichkeit von Public Private Partnership-Projekten entwickelt sich positiv

Momentaufnahme bei den öffentlichen Auftraggebern der PPP-Projekte zeichnet ein weitgehend positives Bild

Berlin. Im Auftrag der PPP Task Force im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung führte das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) ergänzend zur seiner Studie "PPP und Mittelstand" eine Ergänzungsbefragung zu weiteren interessierenden Sachverhalten durch. Von den 30 in dieser Studie untersuchten PPP-Hochbauprojekten beteiligten sich 13 Projekte auch an dieser Erhebung. Trotz der relativ kleinen Zahl von Projekten ergibt sich eine interessante Momentaufnahme der Erfahrungen mit PPP in Deutschland, die insgesamt positive Einschätzungen zeigt:


+++ In den meisten Projekten erhöhten sich die Effizienzvorteile von der ersten, vorläufigen Wirtschaftlichkeitsuntersuchung über die abschließende Wirtschaftlichkeitsuntersuchung bis zur letzten Wirtschaftlichkeitsuntersuchung bei Nutzungsbeginn (nach Baufertigstellung), d.h., die ursprünglichen Erwartungen wurden jeweils übertroffen.

+++ Tendenziell konstatieren die Befragten beim Betrieb höhere Qualitätsstandards gegenüber der Leistungserstellung durch die öffentliche Hand oder im Vergleich zur Einzelvergabe von Betriebsleistungen an Private.

+++ Die Arbeit der externen Berater wurde meist mit gut bis sehr gut bewertet - nur in einer von den sechs Kommunen, die dazu eine Angabe machten, war man weniger zufrieden.

+++ Mit der vereinbarten Risikostruktur ist man weitgehend zufrieden und würde, wenn überhaupt, in künftigen Projekten die Risikoverteilung nur in bestimmten Einzelfeldern verändern.

+++ Zum Befragungszeitpunkt (zu dem sich die meisten Projekte noch am Beginn ihrer Laufzeit befanden) wurden die vertraglichen Vereinbarungen in den meisten Fällen als angemessen flexibel beurteilt.

Im Detail zeigen die Befragungsergebnisse dieser stichprobenartigen Untersuchung allerdings auch weiteren Optimierungsbedarf auf, die für künftige Projekte wichtige Hinweise geben können. Dies gilt etwa für die Wirtschaftlichkeitsuntersuchung, die Berücksichtigung von Transaktionskosten oder die Einbeziehung von externen Beratern.

Die Befragungsergebnisse wurden unter dem Titel "PPP - Wirtschaftlichkeit, Qualitäten, Beratung, Partnerschaft. Ergebnisse einer ergänzenden Umfrage zum Projekt 'PPP und Mittelstand'" veröffentlicht. Sie stehen ausschließlich online zur Verfügung.

Weitere Informationen im Internet
PPP - Wirtschaftlichkeit, Qualitäten, Beratung, Partnerschaft. Ergebnisse einer ergänzenden Umfrage zum Projekt PPP und Mittelstand
http://www.difu.de/...iste.phtml?kategorie=Sonderveröffentlichungen
http://edoc.difu.de/edoc.php?id=3OCHQABK
http://www.difu.de/...en/difu-berichte/4_07/09.phtml

Weitere Informationen:
Dr. rer. pol. Busso Grabow, Difu, Telefon: 030/39001-248, E-Mail: grabow@difu.de

Der Text ist selbstverständlich frei zum Abdruck - über ein Belegexemplar bzw. einen Beleglink an die
Difu-Pressestelle würden wir uns sehr freuen!

Kurzinfo: Deutsches Institut für Urbanistik
Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu), Berlin, ist als größtes Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum die Forschungs-, Fortbildungs- und Informationseinrichtung für Städte, Kommunalverbände und Planungsgemeinschaften. Ob Stadt- und Regionalentwicklung, Wirtschaftspolitik, Städtebau, Soziale Themen, Umwelt, Verkehr, Kultur, Recht, Verwaltungsthemen oder Kommunalfinanzen: Das 1973 gegründete unabhängige Institut bearbeitet ein umfangreiches Themenspektrum und beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene mit allen Aufgaben- und Problemstellungen, die die Kommunen heute und in Zukunft zu bewältigen haben. Rechtsträger ist der Verein für Kommunalwissenschaften e.V., der zur Sicherung und Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung durch Förderung der Kommunalwissenschaften gegründet wurde.

Pressekontakte:
Sybille Wenke-Thiem, Ltg. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Institut für Urbanistik (Difu), Ernst-Reuter-Haus, Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin, S-Bahn: Tiergarten
E-Mail: wenke-thiem@difu.de, Internet: www.difu.de, Telefon: 030/39001-209/-208, Telefax: 030/39001-130

Weitere Informationen:


Sybille Wenke-Thiem, Deutsches Institut für Urbanistik
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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Als Public Private Partnership (Abkürzung PPP), auch Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP), wird die Mobilisierung privaten Kapitals und Fachwissens zur Erfüllung staatlicher Aufgaben bezeichnet. Im weiteren Sinn steht der Begriff auch für andere Arten des kooperativen Zusammenwirkens von Hoheitsträgern mit privaten Wirtschaftssubjekten. PPP geht in vielen Fällen mit einer Teil-Privatisierung von öffentlichen Aufgaben einher. Wikipedia


 
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Wirtschaftlichkeit ist ein allgemeines Maß für die Effizienz, bzw. für den rationalen Umgang mit knappen Ressourcen. Sie wird allgemein als das Verhältnis zwischen erreichtem Ergebnis (Ertrag) und dafür benötigten Mitteleinsatz (Aufwand) definiert. Die Wirtschaftlichkeit lässt sich erhöhen, indem man ein möglichst günstiges Verhältnis zwischen Zielerreichung und Mitteleinsatz anstrebt und erreicht (siehe auch Wöhe u. a.). Praktisch kann die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens auf drei Arten festgestellt werden: Wikipedia


 

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