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Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und..., 27.11.07

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Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und..., 27.11.07

Neue Tools für professionelles Innovationsmanagement

Um Unternehmen bei Entscheidungen und Prozessen in den frühen Phasen des Innovationsmanagements zu unterstützen, wurden im Projekt nova-net zwei neue Methodenansätze entwickelt und prototypisch in einem IT-Tool umgesetzt.

Studie: Delphigestütztes Szenario-Management und -Monitoring

Studie: Internetgestützte Expertenidentifikation zur Ünterstützung der frühen Innovationsphasen

Im Rahmen des Innovationsmanagements sind es vor allem die frühen Phasen des Innovationsprozesses, in denen wichtige Weichen gestellt und Hürden genommen werden müssen. So ist der Einfluss der immer komplexeren Anforderungen aus dem Umfeld der Unternehmen hier besonders stark, etwa in Form umweltpolitischer Auflagen oder Fragen der Produkthaftung. Dafür bieten die frühen Innovationsphasen aber auch die größten Einflussmöglichkeiten auf spätere Produktfeatures, Produktionsabläufe und resultierende Kostenstrukturen.


Im Wesentlichen sehen sich Unternehmen zu Beginn des Innovationsprozesses mit zwei Herausforderungen konfrontiert: Dem kontinuierlichen Monitoring der Märkte, um allgemeine Entwicklungen und technologische Trends frühzeitig zu erkennen, sowie der Suche und Einbindung von Experten, die aufgrund ihres spezifischen Fachwissens in der Lage sind, Potenzial und Realisierbarkeit von Innovationsideen abzuschätzen.

Hier setzt das Verbundforschungsprojekt nova-net an, unter dessen Dach das Fraunhofer IAO mit weiteren Projektpartnern zwei neue Ansätze zur Analyse und strukturierten Gestaltung früher Innovationsphasen entwickelt hat:

o "Delphigestütztes Szenario-Management und -Monitoring" beschreibt ein Verfahren, dass auf Basis Experten gestützter Szenario-Bewertungen eine Prognose der Entwicklung neuer Technologien erlaubt und somit auch deren Bewertung ermöglicht. Neben der grundsätzlichen Systematik wurde im Rahmen dieses Teilprojekts von nova-net auch die Software SEMAFOR entwickelt, die den beschriebenen Monitoring-Prozess informationstechnisch unterstützt.

o Internetgestützte Expertenidentifikation" ist ein Instrument, um diejenigen Themenkomplexe zu identifizieren, die für eine Innovation relevant sind, und zwar unter Einsatz bestehender Suchfunktionalitäten des Internets. Durch eine nähere Spezifizierung jener Themen und Spezialgebiete können über das System geeignete Experten ausfindig gemacht werden. Unterstützt wird der gesamte Prozess durch die eigens für ihn entwickelte Software EXPOSE.

Eine detaillierte Beschreibung der methodischen Ansätze sowie deren informationstechnologischer Umsetzungen bieten die jetzt veröffentlichen Berichte der beiden Teilprojekte. Diese können ab sofort über den IAO-Shop unter http://www.iao.fraunhofer.de/d/shop/index.hbs bezogen werden.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Fraunhofer IAO
Daniel Heubach
Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart
Telefon: +49 (0) 7 11/9 70-23 54, Fax: +49 (0) 7 11/9 70-22 87
E-Mail: daniel.heubach@iao.fraunhofer.de

Weitere Informationen:


Claudia Garád, Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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Innovation heißt wörtlich „Neuerung“ oder „Erneuerung“. Das Wort ist von den lateinischen Begriffen novus „neu“ bzw.innovatio „etwas neu Geschaffenes“ abgeleitet. Im Deutschen wird der Begriff heute im Sinne von neuen Ideen und Erfindungen sowie für deren wirtschaftliche Umsetzung verwendet. Wikipedia


 
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Management (engl. manage von it. maneggiare „an der Hand führen“, dies von lat. manus „Hand“; die engl. Bedeutung wurde im 17./18. Jh. durch franz. ménagement beeinflusst[1]) steht für: Wikipedia


 
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