Hilfe: Sie befinden sich auf...

Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der..., 26.09.07

Ergänzend zum Artikel

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.
Sie können auf die Schlagworte zum Artikel klicken, um (andere) Artikel zu den jeweiligen Schlagworten anzuzeigen.
Auf der rechten Seite finden Sie ebenfalls Artikelinks und weitere Informationen zu den Schlagworten dieses Artikels.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der..., 26.09.07

Langfristig schlechte Arbeitsmarktchancen für Geringqualifizierte

Auch wenn der Konjunkturaufschwung derzeit die Stellensuche erleichtert - das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sieht unverändert einen langfristigen Trend zu schlechten Arbeitsmarktchancen für Geringqualifizierte. Im Jahr 2005 lag ihre Arbeitslosenquote mit 26 Prozent zweieinhalbmal so hoch wie bei Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung (10 Prozent) und mehr als sechs Mal höher als bei Akademikern (4 Prozent). Damit hat sich die Schere zwischen den Qualifikationsebenen weiter geöffnet: 1995 lag die Arbeitslosenquote von Personen ohne Berufsabschluss noch bei 22 Prozent.

Eine differenzierte Betrachtung nach Regionen, Geschlecht oder Alter zeigt: Immer liegen die Arbeitslosenquoten der Geringqualifizierten deutlich über denen der beruflich Qualifizierten und erst recht über dem Niveau der Akademiker. In allen Altersgruppen tragen Personen ohne Berufsabschluss ein vielfach höheres Risiko, arbeitslos zu werden, als Personen mit Berufs- oder Hochschulabschluss.
Investitionen im Bildungsbereich dürften daher keinesfalls länger vernachlässigt werden, fordern die IAB-Arbeitsmarktexperten Markus Hummel und Alexander Reinberg. Schließlich sei Bildungsförderung langfristig die beste Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik.
Bei der Interpretation der Arbeitslosenquoten nach Qualifikation im Jahr 2005 müsse zwar berücksichtigt werden, dass in diesem Jahr die Hartz-IV-Reform eingeführt wurde. Die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe führte insbesondere bei den Geringqualifizierten zu einer realistischeren Erfassung und damit zu einem kräftigen Anstieg der Zahl an registrierten Arbeitlosen.
Trotz dieses methodischen Vorbehalts und der konjunkturellen Bewegungen sehen die Nürnberger Arbeitsmarktforscher einen klaren Trend: Auch in Zukunft bleibt Qualifikation der beste Schutz gegen Arbeitsmarktrisiken.
Die IAB-Studie kann kostenlos im Internet unter http://doku.iab.de/kurzber/2007/kb1807.pdf abgerufen werden.


Wolfgang Braun, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
UDE: "Minijobs unzeitgemäß" - Neues Buch zu Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland 
 INNOCOPE - Leitfaden für innovative Produktentwicklung erschienen