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Institut für Technologie und Arbeit (ITA), 26.03.08

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Institut für Technologie und Arbeit (ITA), 26.03.08

Kompetenzentwicklungskonzept für Dienstleistungen als Download verfügbar

Beim Wandel vom Produzenten zum Problemlöser stellt sich die Frage, welche Kompetenzen, außer den bereits vorhandenen Fachkompetenzen, benötigt werden, um parallel zur Sachleistung Dienstleistungen anbieten zu können. Zusammen mit Unternehmenspartnern wurde im Rahmen der Forschungsprojekte InnoWa und InProDi am Institut für Technologie und Arbeit e.V. ein Konzept entwickelt, mit dem es möglich ist, je nach Hierarchiestufe und Tätigkeitsfeld die entsprechenden Kompetenzen zu ermitteln und für eine Kompetenzentwicklung zu bewerten. Das vorliegende Konzept ist ein Vorläufer zu einer Onlineversion, die Mitte des Jahres freigeschaltet wird.

In einem ersten Workshop mit Unternehmensvertretern aus den Projektverbünden wurden zunächst Kompetenzen ermittelt, die für eine Dienstleistungserstellung insbesondere für produzierende Unternehmen relevant sind. In einem zweiten Workshop wurden diese Kompetenzen dann in eine Matrix eingeordnet, welche die primären und unterstützenden Aktivitäten des Dienstleistungserstellungsprozesses den Funktionsträgern verschiedener Hierarchiestufen im Unternehmen gegenüberstellt. Als theoretische Grundlage dieser Matrix diente eine aus dem Modell Porters abgeleitete Wertkette der Dienstleistungserstellung, in der die spezifischen Charakteristika von Dienstleistungen Berücksichtigung finden. Durch die Einordnung der für die Dienstleistungserstellung relevanten Kompetenzen in die oben skizzierte Matrix wurde ein Raster geschaffen, das als Grundlage für eine unternehmensspezifische Ableitung von Kompetenzprofilen dienen kann. Je nach Tätigkeitsfeld bzw. hierarchischer Verankerung einer Stelle im Unternehmen können die einzelnen Felder der Kompetenzmatrix im Sinne vorgefertigter "Kompetenz-Module" miteinander kombiniert und so die daraus erhaltenen Kompetenzprofile den spezifischen Anforderungen des Unternehmens angepasst werden. Dieses Vorgehen ist insbesondere für produzierende Unternehmen interessant, die ihr ursprünglich auf Sachgüter fokussiertes Leistungsportfolio um Dienstleistungen ergänzen möchten, um somit gegenüber dem Kunden als Problemlöser aufzutreten. Bestehen in diesen Unternehmen Stellenprofile, die mit ihren Kompetenzanforderungen verstärkt auf eine Produkterstellung ausgerichtet sind, können diese entsprechend um dienstleistungsbezogene Kompetenzen erweitert, oder auch neue Stellenprofile entworfen werden.

Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. Ekkehard Musold

Institut für Technologie und Arbeit
an der Technischen Universität Kaiserslautern
Gottlieb-Daimler-Straße 42
67663 Kaiserslautern

Telefon: 0631 316 8015
Telefax: 0631 316 8020
E-Mail: ekkehard.musold@ita-kl.de

Weitere Informationen:


Dipl.-Verw.Wiss. Bernd Riedinger, Institut für Technologie und Arbeit (ITA)
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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