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Handelshochschule Leipzig, 06.09.07

Gute Nachrichten für das Projekt "easysleep" - ein Beispiel für die Dienstleistungspartnerschaft der TU München und dem Flughafen München

Das Team des Projektes "easysleep" war einer der Gewinner des diesjährigen Innovationswettbewerbes. Gerade hat die Mannschaft, welche eine komfortable Kurzschlafmöglichkeit entwickelt hat, um am Flughafen Wartezeiten zu überbrücken, gute Nachrichten erhalten. Der erste Schritt zur Finanzierung zur Umsetzung ihres Projektes ist getan.

Die Veranstaltungsreihe "Innovative Dienstleistungen auf dem Weg zur Weltspitze" hat sich zum Ziel gesetzt, herausragende Ergebnisse der Dienstleistungsforschung und ihre Umsetzung in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaft zu präsentieren. Dazu finden deutschlandweit acht Innovationsforen statt. Bei der Auftaktveranstaltung am 17. September 2007 auf dem Flughafen München präsentieren zum Beispiel die TU München sowie der Flughafen München unter dem Titel "Sehnsucht nach Aufbruch und Abenteuer: Superior Service als Treiber innovativer Dienstleistungen" die Dienstleistungspartnerschaft der beiden Einrichtungen. Eingeladen sind dazu Interessenten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Wie diese Partnerschaft in der Praxis aussieht, sieht man im Folgenden.


Die Dienstleistungspartnerschaft der TU München und des Flughafens am Beispiel des Projektes "easysleep"

Zum Hintergrund
Ein Beispiel dafür ist der Innovationswettbewerb, den die UnternehmerTUM GmbH (das Zentrum für Unternehmertum an der TU München, welches unter anderem universitäre Innovations- und Gründerteams bei der Entwicklung ihrer Produkte und Unternehmen betreut) mit den Partnern BMW Group, Deutsche Bahn AG und Flughafen München GmbH ausgeschrieben hat. "Mobilität" war das Thema des diesjährigen Wettbewerbs. Über 90 Studierende und Wissenschaftler der TU München reichten dabei ihre Ideen ein. In der Sonderausstellung "Mobilität neu erleben" im Deutschen Museum Verkehrszentrum wurden die Ideen der Wettbewerbsgewinner präsentiert. Eines der Teams, die mit neuartigen, vermarktungsfähigen Produkt- und Dienstleistungsideen zum Thema überzeugten und im Februar 2007 im Rahmen des Forums UnternehmerTUM im Deutschen Museum Verkehrszentrum ausgezeichnet wurden, war das Projekt "easysleep", welches eine komfortable Kurzschlafmöglichkeit (in Form einer abgeschlossenen Schlafkabine) entwickelt hat, um am Flughafen Wartezeiten zu überbrücken.

Wie ging es weiter mit dem Projekt "easysleep"?
Das fünfköpfige Team um Michael Krause ruht sich nicht etwa auf den Lorbeeren aus, sondern arbeitet beharrlich an der praktischen Umsetzung des Vorhabens. Es hat Unternehmen als Partner und Sponsoren ins Boot geholt, wie die Firma Philips für Licht und Elektronik, National Instruments für die Technik sowie ein Kunststofftechnikunternehmen für die Kabinenhülle."

Das Projekt erhielt mittlerweile prominente Unterstützung. Prof. Lindemann, Dekan der Fakultät für Maschinenwesen an der TUM, ist von dem Projekt begeistert, bietet sich als Mentor an und unterstützt das Team bei technischen Fragen. Außerdem hat das Team inzwischen einen Prototyp mit Materialen aus dem Heimwerkermarkt gebaut. Zurzeit arbeitet die Crew am Entwurf der genauen Konstruktion und Ausgestaltung der Kabine in 3D am Computer. Mit den CAD Daten wird sie die Kabine dann bei einem Kunststofftechnikhersteller in Auftrag geben. Außerdem suchen sie schon die geeigneten technischen Komponenten und Bestandteile des Interieurs aus, um sie bestellen zu können sobald die Finanzierung steht.

Die gute Nachricht
Das Projekt wird nun im Rahmen des Programms "EXIST - Existenzgründungen aus Hochschulen" gefördert. So ist das Team bezüglich der Umsetzung einen großen Schritt weitergekommen. Und die Zeichen stehen gut, dass man das Ergebnis vielleicht einmal auf dem Flughafen live und in Farbe testen kann.

Dieses Beispiel ist eines von vielen welches zeigt, dass innovative Dienstleistungen in Deutschland auf dem Weg zur Weltspitze sind. Die Exzellenz der deutschen Dienstleistungsforschung ist dann auch bei der oben genannten Veranstaltung am 17. September auf dem Flughafen München Thema. Hier bietet Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang A. Herrmann, Präsident der TU München, einen spannenden Einblick in das Thema "High Tech Standort München - Die TUM als Dienstleistungspartner in Wissenschaft und Wirtschaft." Außerdem berichtet Dr. Michael Kerkloh, Vorsitzender der Geschäftsführung des Flughafens München, über den Flughafen auf dem Weg zum besten Airport-Dienstleister weltweit. Sein Thema lautet: "Mehr als Fliegen - Innovative Dienstleistungen am Flughafen München".

Das Team von "easysleep" präsentiert ihr Projekt übrigens im Rahmen dieser Veranstaltung.

Kontakt:
Handelshochschule Leipzig (HHL)
Antje Sauerland
Public Relations
Tel.: 0341-9 85 16 64
E-Mail: antje.sauerland@hhl.de

Weitere Informationen:


MBA Volker Stößel, Handelshochschule Leipzig
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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