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Fachhochschule Brandenburg, 27.10.06

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Fachhochschule Brandenburg, 27.10.06

Flächendeckende Unterstützung der Bürger

FH Brandenburg beteiligt sich mit zwei Projekten an der T-City-Bewerbung der Stadt

An der Bewerbung der Stadt Brandenburg an der Havel beim T-City-Wettbewerb beteiligt sich die Fachhochschule Brandenburg (FHB) mit zwei Projekten: "eLifeSupport" und "BürgerServiceNetz". T-City ist ein bundesweiter Wettbewerb der Deutschen Telekom AG für Städte von 25.000 bis 100.000 Einwohnern. Die Siegerstadt wird durch die Telekom vorzeitig an das Hochgeschwindigkeits-Infrastrukturnetz (Mobil und Festnetz) angeschlossen. Zudem werden die innovativen und tragfähigen Projektideen unterstützt, die es für den Wettbewerb zu entwickeln gilt. Von etwa 400 in Frage kommenden Städten wollen 125 teilnehmen. In Brandenburg an der Havel wurden bisher 12 Projektideen entwickelt. Weitere Informationen im Internet unter "http://t-city.complus-ag.de";.

Das BürgerServiceNetz (BSN) unter der Leitung von Prof. Dr. Dietmar Wikarski ist ein Projekt, das schon seit einigen Jahren existiert und das in diesem Jahr in die Praxis gehen konnte: 16 BürgerKioske an zehn Standorten im Landkreis Schönebeck (Sachsen-Anhalt) sowie in den Städten Rathenow und Brandenburg an der Havel wurden in Betrieb genommen. Mit Unterstützung der T-City-Gelder könnten die BürgerKioske flächendeckend installiert und das Angebot an Dienstleistungen erweitert werden. Das BSN steuert der so genannten "digitalen Spaltung" entgegen, indem es Bürgern, die zu Hause nicht ans Internet angeschlossen sind, den kostenlosen Zugang zu Internetdienstleistungen ermöglicht. Weitere Informationen unter "http://www.bsn-kiosk.de";.

"eLifeSupport" (eLS) ist eine Projektidee von Prof. Dr. Friedhelm und Prof. Dr. Arno Fischer. eLS beschreibt alle technischen (hier vor allem netzbasierten) Möglichkeiten zur Unterstützung von Bürgerinnen und Bürgern bei der Bewältigung ihrer Aufgaben des täglichen Lebens. Mit Hilfe einer neuen "Brandenburger Kommunikations- und LernMaschine" (BKLM) sollen Bürger auch ohne Vorkenntnisse in der Informationstechnologie an die Nutzung des eLS herangeführt werden. Teilprojekte sind u.a. ein Netz aus öffentlichen Fernsprechern für Internet-Video-Telefonie, Bereitstellung einer offenen eLS-Informations-Plattform für alle Bürger, offene Jugendarbeit mittels Baucontainern (z. B. in Hohenstücken), Studien- und Ausbildungsvorbereitungs- und -begleitkurse übers Netz sowie die Versorgung nichtmobiler Bevölkerungsgruppen z. B. durch Videokonsultationen mit einem Arzt, Bestell- und Einkaufsmöglichkeiten oder Hausmeister-Service.


Stefan Parsch M. A., Fachhochschule Brandenburg
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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