Hilfe: Sie befinden sich auf...

Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und..., 23.06.08

Ergänzend zum Artikel

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.
Sie können auf die Schlagworte zum Artikel klicken, um (andere) Artikel zu den jeweiligen Schlagworten anzuzeigen.
Auf der rechten Seite finden Sie ebenfalls Artikelinks und weitere Informationen zu den Schlagworten dieses Artikels.
Sie können auf die im Artikel enthaltenen Bilder klicken, um eine größere Version des Bildes angezeigt zu bekommen.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und..., 23.06.08

Fachkräftemangel: Instrumente der Personalgewinnung

Der in Deutschland herrschende Fachkräftemangel entwickelt sich zunehmend zur zentralen Herausforderung für Unternehmen. Dies bestätigt die aktuelle Studie des Fraunhofer IAO, die Strategien und Instrumente zur Personalgewinnung im Umfeld technischer Unternehmen untersucht.

Studie: "Fachkräftemangel und Instrumente der Personalgewinnung - Kurzstudie im Umfeld technischer Unternehmen"

Der zunehmende Mangel an qualifizierten Fachkräften entwickelt sich für Deutschland zu einer ernsthaften Wachstums- und Innovationsbremse. Allein 2008 fehlen in Deutschland ca. 95 000 Ingenieure, so schätzt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln). Das gekippte Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage prägt vor allem das Segment der hoch qualifizierten technischen Tätigkeiten, in dem es heute mehr Jobs als Kandidaten gibt. Für die Unternehmen ergibt sich hieraus die Notwendigkeit, ihre Personalgewinnungsstrategien zu überdenken.

Vor diesem Hintergrund haben Forscher des Fraunhofer IAO in einer aktuellen Studie untersucht, welche Instrumente und Vorgehensweisen in technisch orientierten Unternehmen zur Personalgewinnung eingesetzt werden und wie erfolgreich diese aus Sicht der Unternehmensvertreter sind. In einem zweistufigen Untersuchungsdesign wurden zunächst Experteninterviews geführt, deren Ergebnisse Grundlage der anschließenden schriftlichen Befragung von Personalverantwortlichen war. Die überdurchschnittlich gute Rücklaufquote von knapp 20 Prozent (243 aus einer Stichprobe von 1300) kann als Beleg für die Brisanz der Thematik im Alltag der Unternehmensvertreter gewertet werden.
Diese Vermutung untermauern auch die Studienergebnisse, die den Mangel an Fachkräften, allen voran an Ingenieuren und Technikern, bestätigen. Die dauerhafte personelle Unterbesetzung führt nach Einschätzung der Befragten zu einer Überlastung des bestehenden Personals und infolge dessen zu Problemen bei der Leistungsqualität und Auftragsbearbeitung.

Was den Einsatz und die Bewertung von Rekrutierungsmaßnahmen anbelangt, zeigt die Untersuchung, dass die eingesetzten Instrumente nicht zwingend die am Erfolg versprechendsten sind. Grundsätzlich bewerten die Befragten Instrumente, die auf eine persönliche Ansprache und Kommunikation zwischen Unternehmen und Bewerbern abzielen, als besonders Erfolg versprechend. Auch die Tatsache, dass die Human-Ressource-Bereiche über mangelnde finanzielle und personelle Ressourcen klagen, deutet darauf hin, dass das Potenzial einer systematischen Personalgewinnung oftmals nicht ausgeschöpft wird.

Die Studie "Fachkräftemangel und Instrumente der Personalgewinnung - Kurzstudie im Umfeld technischer Unternehmen" kann ab sofort im Internet über den IAO-Shop für 29,90 ¤ bestellt werden.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Fraunhofer IAO
Bernd Bienzeisler
Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart
Telefon +49 711 970-2088, Fax +49 711 970-2299
bernd.bienzeisler@iao.fraunhofer.de

Weitere Informationen:


Claudia Garád, Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Kein Ausverkauf deutscher Entwicklungskompetenz 
 Erstes Umweltzeichen mit gemeinsamen Vergabekriterien für Deutschland und China

Weitere Artikel zu "Fachkräftemangel"

Wikipedia Logo
Als Fachkräftemangel bezeichnet man den Zustand einer Wirtschaft, in dem eine signifikante Anzahl von Arbeitsplätzen für Mitarbeiter mit bestimmten Fähigkeiten nicht besetzt werden kann, weil auf dem Arbeitsmarkt keine entsprechend qualifizierten Mitarbeiter (Fachkräfte) zur Verfügung stehen. Wikipedia


 

Archiv

Themen

Schlagworte

Anzeigen