Hilfe: Sie befinden sich auf...

Rheinisch-Westfälisches Institut für..., 15.12.04

Archiv

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.
Sie können auf die im Artikel enthaltenen Bilder klicken, um eine größere Version des Bildes angezeigt zu bekommen.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Rheinisch-Westfälisches Institut für..., 15.12.04

EUREN-Bericht zu den Konjunkturaussichten für Europa

Das European Economic Network (EUREN) ist ein Netzwerk von sieben führenden europäischen Wirtschaftsforschungsinstituten, darunter das RWI Essen. Heute präsentiert EUREN in Brüssel seinen sechsten gemeinsamen Bericht zu den wirtschaftlichen Aussichten Europas. Die Institute haben ihre Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung im Euro-Raum gegenüber ihrer Prognose vom Sommer deutlich gesenkt und erwarten jetzt für 2005 ein Wirtschaftswachstum von 1,6%.

Eckdaten der Euren-Konjunkturprognose vom 15. Dezember 2004
Quelle: RWI Essen

Die im Forschungsnetzwerk EUREN zusammengeschlossenen Institute haben ihre Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung im Euro-Raum gegenüber ihrer Prognose vom Sommer deutlich zurückgenommen. Sie erwarten für 2005 ein Wirtschaftswachstum von 1,6%; im Sommer gingen sie noch von 2,4% aus. Wesentliche Ursache dieser skeptischeren Einschätzung ist das inzwischen deutlich ungünstigere internationale Umfeld. Die preisliche Wettbewerbsfähigkeit des Euro-Raums hat sich aufgrund der deutlichen Aufwertung des Euro gegenüber dem Dollar verschlechtert. Hinzu kommen die dämpfenden Wirkungen, die von den höheren Ölpreisen ausgehen. Einer Modellrechnung zu Folge erklären diese beiden Faktoren die Abwärtsrevision fast vollständig.

Die Inlandsnachfrage bleibt im Prognosezeitraum schwach und kann nicht die Rolle einer Lokomotive der Konjunktur übernehmen. Dazu trägt auch bei, dass es der Finanzpolitik bislang nicht gelungen ist, die Fehlbeträge in den öffentlichen Haushalten merklich zu reduzieren.

Expansionstempo dürfte sich gegen Ende 2005 wieder beschleunigen

Die außenwirtschaftlichen Belastungen dürften allerdings nur vorübergehender Natur sein. Daher ist die schwächere Expansion 2005 auch noch nicht der Beginn eines neuen Abschwungs, vielmehr dürfte sich das Expansionstempo gegen Ende des kommenden Jahres wieder leicht beschleunigen. Jedoch bleiben große Herausforderungen für die Euro-Länder bestehen. So ist es bisher nicht gelungen, den Produktivitätsfortschritt im Euro-Raum spürbar zu beschleunigen. Hierin liegt aber der Schlüssel für eine höhere Wachstumsdynamik.

Die sieben EUREN-Mitglieder sind:
1) Bureau fédéral du Plan (BfP), Bruxelles, Belgium
2) Centre d'Observation Economique de la Chambre de Commerce et d'Industrie
de Paris (COE), France
3) Centro de Predicción Económica (CEPREDE), Madrid, Spain
4) Centro Studi Confindustria (CSC), Rome, Italy
5) Oxford Economic Forecasting Ltd (OEF), Oxford, United Kingdom
6) Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung (RWI), Essen, Germany
7) Economic Research, Marketing and Computing (KOPINT-DATORG), Budapest, Hungary

Ihre Ansprechpartner dazu:
Dr. Roland Döhrn, Tel.: (0201) 81 49-262
Sabine Weiler (Pressestelle), Tel.: (0201) 81 49-213

Weitere Informationen:


Joachim Schmidt, Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung e.V.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Wer älteren hilft, bekommt Gutschrift fürs eigene Alter 
 Die Qualität kommunaler Dienstleistungen stärken