Hilfe: Sie befinden sich auf...

Bertelsmann Stiftung, 22.04.04

Archiv

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Bertelsmann Stiftung, 22.04.04

Erfolgreiche Integration ist kein Zufall

Bundesministerium des Innern und Bertelsmann Stiftung schreiben Wettbewerb zur Integrationspolitik in Kommunen aus

Gütersloh/Berlin, 22. April 2004. "Erfolgreiche Integration ist kein Zufall. Strategien kommunaler Integrationspolitik" - dies ist das Motto eines Wettbewerbs, den das Bundesministerium des Innern und die Bertelsmann Stiftung ausschreiben. Der Wettbewerb soll Beispiele strategisch angelegter Integrationspolitik ausfindig machen und andere Kommunen zur Nachahmung anregen. Den Startschuss geben Bundesinnenminister Otto Schily und der Präsidiumsvorsitzende der Bertelsmann Stiftung, Prof. Heribert Meffert, am 25. Mai 2004 bei der Auftaktveranstaltung in Berlin.


Alle Kommunen sind eingeladen, erfolgreiche Strategien vorzustellen. Nicht nur Großstädte, sondern auch kleinere Gemeinden und Landkreise sollen sich präsentieren können. Gerade in kleineren Kommunen finden sich oft innovative Formen der Integration.

Der Wettbewerb soll eine Analyse derzeitiger Integrationspraxis ermöglichen: Was leisten Kommunen bei der Integration von Zuwanderern? Welche Strategien haben sich bewährt? Welche Arbeitsbereiche und Themen stehen im Vordergrund? Welche Lücken müssen geschlossen werden?

Die Integration von Zuwanderern gehört mehr denn je zu den großen gesellschaftlichen Herausforderungen. Aussiedler und Ausländer gehören sowohl in großen deutschen Städten als auch in kleinen Gemeinden und in Landkreisen längst zum Alltag. Sie bereichern die Kultur, die Wirtschaft und das Gesellschaftsleben Deutschlands. Allerdings ist das Zusammenleben der verschiedenen Bevölkerungsgruppen bedingt durch die hohe Arbeitslosigkeit sowie die Sprach- und Bildungsprobleme der Zuwanderer nicht immer spannungsfrei. In den Kommunen sind die Menschen direkt mit den Problemen der Integration konfrontiert. Vor Ort zeigen sich aber auch die Chancen und Erfolge, die vor allem dann sichtbar werden, wenn Integration zu den vorrangigen kommunalen Aufgaben zählt.

Ziel des Wettbewerbs des Bundesministeriums des Innern und der Bertelsmann Stiftung ist es daher, die gesammelten Ergebnisse und Positiv-Beispiele bekannt zu machen und möglichst vielen Kommunen zur Verfügung zu stellen. Mit einem kommunalen Praxisleitfaden und einer Dokumentation soll der Wettbewerb einen Beitrag dazu leisten, die kommunale Integrationspolitik langfristig zu verbessern.

Eine Jury von Experten aus Politik, Wissenschaft und Praxis ermittelt die Sieger. Insgesamt stehen Preisgelder von 50.000 Euro zur Verfügung.

Rückfragen an: Christine Förster, Bertelsmann Stiftung, Telefon: 0 173 / 523 99 32

Weitere Informationen finden Sie auf den Websites www.erfolgreiche-integration.de sowie www.bmi.bund.de.
Hier stehen ab dem 25. Mai 2004 auch die Ausschreibungsunterlagen zur Verfügung.

Weitere Informationen:


Julia Schormann, Bertelsmann Stiftung
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Wie lässt sich das Arbeitsvolumen in Deutschland erhöhen? 
 Gesundheitspolitik in Betrieben muss Chefsache werden