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Fachhochschule Lausitz, 12.07.06

EEpl, KuBra e.V. und FHL sind Partner in zwei Modellprojekten des Landes Brandenburg

Gemeinsame Auftaktveranstaltung am 17. Juli an der Hochschule in Senftenberg

Die Fachhochschule Lausitz (FHL) ist Projektpartner in zwei von sechs Modellprojekten, mit denen das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen im Rahmen der Innopunkt-Kampagne im Land Brandenburg die Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft fördern, Arbeitsplätze sichern und neu schaffen will. Ausgewählt wurden die Projekte, für die Mittel des Landes und des Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Verfügung stehen, aus 28 eingereichten Ideenvorschlägen im INNOPUNKT-Wettbewerb "Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Unternehmen stärken".


Nachdem Brandenburgs Arbeitsministerin Dagmar Ziegler am 03. Juli 2006 in Potsdam die Förderbescheide überreichte, findet am Montag, dem 17. Juli 2006, um 14:00 Uhr im Medienzentrum "Konrad Zuse" an der FHL in Senftenberg die Auftaktveranstaltung für die beiden Projekte in der Lausitz mit einer Gesamtfördersumme von 650.000 Euro statt.

Die Vertreter der Medien sind herzlich dazu eingeladen. Zuvor werden ihnen die Projekte um 13:00 Uhr im Rahmen eines Pressegespräches im Raum 11.109 des Medienzentrums "Konrad Zuse" vorgestellt.

Dabei handelt es sich um das Projekt "Mehr Kompetenz für morgen" des Kunststoffnetzwerkes Brandenburg e.V. (KuBra e.V.) mit Sitz in Schwarzheide, das im Bereich Chemie und Kunststofftechnik angesiedelt ist, und das Projekt "EnterScience" der in Finsterwalde ansässigen Entwicklungsgesellschaft Energiepark Lausitz (EEpl), das von der Arbeitsgemeinschaft Metall- und Elektroindustrie Südbrandenburg (ARGE MEI) getragen wird.

Strategische Partner im Projekt "Mehr Kompetenz für morgen" sind die Fachhochschule Lausitz und die TÜV Rheinland Group NL Lauchhammer mit einem neuen Modell zur Organisation und Zusammenarbeit des direkten Wissenstransfers zwischen Brandenburger kleinen und mittleren Unternehmen, Hochschulen sowie Bildungsträgern zur Generierung und Umsetzung von Innovationen sowie zur Kompetenzentwicklung am Beispiel der Kunststoffbranche. Unter anderem werden im Projektzeitraum von zwei Jahren zehn Unternehmen beraten, gecoacht und qualifiziert. Zwei Projekte werden bis zur Serienreife geführt. Weitere Ziele sind die Konzeption eines Studienganges Kunststofftechnik sowie eine dauerhafte Innovationsplattform für kleine und mittlere Unternehmen.

Im Rahmen des Projektes "EnterScience" werden in ausgewählten kleinen und mittleren Metall-Unternehmen Südbrandenburgs zehn Innovationswerkstätten aufgebaut. Innovationsteams aus Mitarbeitern der Unternehmen und wissenschaftliche Mitarbeiter von Hochschulen sollen dort Produkt- und Verfahrensinnovationen entwickeln. Strategische Partner bei "EnterScience" sind neben der Kjellberg-Stiftung als europäischem Branchenführer auf dem Gebiet des Plasmaschweißens die WEQUA GmbH Lauchhammer und das Berlin-Brandenburger Institut für Sozialwissenschaftliche Studien e.V. (BISS). Studierende sowie wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beteiligten Hochschulen - Fachhochschule Lausitz, BTU Cottbus und TU Dresden - implementieren den Wissenstransfer in diese Innovationsteams.

Für weitere Informationen steht
die Leiterin der Lausitzer Technologie Transferstelle,
Beatrix Krautz (Tel.: 03573 85-220, E-Mai.: lautt@fh-lausitz.de)
an der Fachhochschule Lausitz zur Verfügung.


Ralf-Peter Witzmann, Fachhochschule Lausitz
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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