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Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und..., 11.03.08

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Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und..., 11.03.08

Aktuelle Studie: Organisatorische Wandlungsfähigkeit

Das Fraunhofer IAO beteiligte sich an der aktuellen Studie "Organisatorische Wandlungsfähigkeit produzierender Unternehmen". Im Mittelpunkt stehen betriebliche Anforderungen an organisatorische Flexibilität und Wandlungsfähigkeit sowie daraus resultierende Forschungs- und Transferbedarfe.


Schnelle Veränderungen auf den Märkten, Schwankungen in der Auftragslage und dynamisches Nachfragerverhalten verlangen Unternehmen in Sachen Flexibilität einiges ab. Schnelligkeit und Handlungsfähigkeit sind sowohl in Strukturen und Prozessen als auch in der Ressourcenplanung gefragt. Somit kristallisiert sich neben einer wandlungsfähigen Technik und Technologie heute auch eine organisatorische Wandlungsfähigkeit für Unternehmen als erforderlich heraus. Wandlungsfähigkeit - die Fähigkeit, ein etabliertes Arbeitssystem schnell und nachhaltig strukturell zu verändern - kann grundsätzlich an den drei Dimensionen Mensch, Organisation und Technik ansetzen, wobei insbesondere der Mensch und die Organisation zentrale Ansatzpunkte für die Wandlungsfähigkeit bilden.

Für die Zukunft ist zu erwarten, dass flexible und wandlungsfähige Leistungsanbieter deutliche Wettbewerbsvorteile erreichen können. Neue Modelle und Prinzipien für die Organisation der Produktion unter Nutzung der Potentiale hoch qualifizierter Mitarbeiter, sowohl im einzelnen Unternehmen als auch in Produktionsnetzwerken, müssen hier als Schlüsselfaktoren angesehen werden.
In der Voruntersuchung "Organisatorische Wandlungsfähigkeit produzierender Unternehmen - Unternehmenserfahrungen, Forschungs- und Transferbedarfe" haben das Fraunhofer IAO, der Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie der Technischen Universität Dortmund und das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung, Karlsruhe, die betrieblichen Anforderungen an organisatorische Flexibilität und Wandlungsfähigkeit untersucht, um hieraus Forschungs- und Transferbedarfe abzuleiten. Die Voruntersuchung wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) innerhalb des Rahmenkonzepts "Forschung für die Produktion von morgen" gefördert und vom Projektträger Forschungszentrum Karlsruhe (PTKA) betreut.

Die Studie ist ein interessanter Leitfaden für Geschäftsführer und Führungskräfte in Produktionsbetrieben, die sich mit gestiegenen Flexibilitätsanforderungen befassen und zukünftige Lösungen mitgestalten wollen. Die Publikation steht als kostenloser Download ab sofort über unten stehenden Link zur Verfügung.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Fraunhofer IAO
Peter Rally
Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart
Telefon +49 711 970-2067, Fax +49 711 970-2299
peter.rally@iao.fraunhofer.de

Weitere Informationen:


Claudia Garád, Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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Ein Unternehmen oder eine Unternehmung ist ein spezieller Betriebstyp in marktwirtschaftlichen Systemen. Konstitutive Merkmale des Unternehmens sind nach Erich Gutenberg das erwerbswirtschaftliche Prinzip (Streben nach Gewinnmaximierung), das Prinzip des Privateigentums und das Autonomieprinzip (Selbstbestimmung des Wirtschaftsplans). Öffentliche Betriebe und Verwaltungen sind innerhalb einer Marktwirtschaft das Pendant zu Unternehmen. Die Struktur eines Unternehmens wird in den sogenannten Geschäftsplan aufgenommen. In Deutschland gibt es rund drei Millionen umsatzsteuerpflichtige Unternehmen. Etwa zwei Drittel davon sind Einzelunternehmen. Wikipedia


 

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