Hilfe: Sie befinden sich auf...

Technische Universität Chemnitz, 07.07.05

Archiv

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Technische Universität Chemnitz, 07.07.05

TU Chemnitz ist erneut aktivste Gründer-Uni Sachsens

Existenzgründer-Wettbewerb "futureSAX" 2005: Keine andere Hochschule hat mehr Geschäftsideen vorzuweisen

Großes Lob für die Technische Universität Chemnitz: Im Rahmen des sächsischen Existenzgründer-Wettbewerbes "futureSAX" wurde die TU Chemnitz erneut als aktivste Hochschule und Forschungseinrichtung ausgezeichnet. Bereits im Vorjahr hatte die Chemnitzer Universität die meisten Businesspläne eingereicht. Am 06. Juli 2005 überreichte Dr. Frank Schmidt, Staatssekretär im sächsischen Wissenschaftsministerium, den mit 3.000 Euro dotierten Hochschulsonderpreis an TU-Rektor Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes. "Diese Auszeichnung unterstreicht einmal mehr das sehr gute Gründerklima an unserer Universität", so der Rektor.


Insgesamt 183 Geschäftsideen, Marketingkonzepte und Businesspläne konkurrierten im dritten Wettbewerbsjahr von "futureSAX" um den Sieg, davon 70 aus den sächsischen Hochschulen. 33 Einreichungen stammen dieses Jahr von der TU Chemnitz - so viele wie von keiner anderen sächsischen Hochschule. Auf den Plätzen folgen die TU Dresden mit 26, die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden mit vier und die Universität Leipzig mit drei eingereichten Ideen. "Mit dem Hochschulsonderpreis wollen wir die sächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen noch stärker dazu ermutigen, unternehmerisches Denken zu initiieren und zu fördern sowie Gründungsvorhaben - insbesondere in der Startphase - zu begleiten", erklärt Kerstin Trautmann, Prokuristin der Businessplan-Wettbewerb Sachsen GmbH.

Die zahlreichen Aktivitäten für Unternehmer werden vom Chemnitzer Professor für Unternehmensgründung Olaf Gierhake betreut. "Ich freue mich sehr, dass unser Engagement für Technologieunternehmer wiederholt so erfolgreich ist und Anerkennung findet", so Prof. Gierhake. Seit drei Jahren unterstützt er und sein Team technologieorientierte Unternehmen und Ausgründungen aus Forschungseinrichtungen in Sachsen. Zu diesem Zweck wurde im Oktober 2002 das Unternehmernetzwerk SAXEED ins Leben gerufen, in dem bisher mehr als 100 junge Unternehmer in Südwestsachsen, davon 71 in Chemnitz, von erfahrenen Gründungsberatern unterstützt wurden.

Mit Erfolg, wie sich erneut zeigt. Von den eingereichten Geschäftideen, deren Urheber von SAXEED betreut wurden, landeten gleich zwei in den ersten beiden Phasen des Businessplan-Wettbewerbs in den "Top Ten": Das Team "planicsware" aus Chemnitz hat sich zum Ziel gesetzt, den Datenaustausch zwischen Maschinen und Industrieanlagen und deren Servicespezialisten zeitnah und zuverlässig zu realisieren. "Instandhaltungs- sowie Ferndiagnoseprozesse laufen dabei über sehr sichere und kostengünstige Internetverbindungen", erläutert Heiko Viertel, planicsware-Geschäftsführer und TU-Absolvent. Das zweite Team vom Sächsischen Institut für Oberflächenmechanik in Eilenburg, das von einem Physiker der TU Chemnitz gegründet wurde, verfolgt die Idee, Software und Dienstleistungen zur mechanischen Modellierung und Optimierung von Oberflächen im Nano- bis Makrobereich anzubieten. "Diese Software soll die Haltbarkeit hauchdünner Schichten bis hin zu Vorgängen in der Erdkruste berechnen", verspricht Institutschef Dr. Norbert Schwarzer.

Weitere Informationen gibt Prof. Dr. Olaf Gierhake, Professor für Unternehmensgründung der TU Chemnitz, unter Telefon (03 71) 5 31 - 80 70 oder per E-Mail olaf.gierhake@mb.tu-chemnitz.de .

Weitere Informationen:


Dipl.-Ing. Mario Steinebach, Technische Universität Chemnitz
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Technophil oder Technophob? 
 Uni DuE: Hochrangige Forschung mit Nijmegen - Die Röhre von morgen