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Technische Universität Dresden, 08.03.01

Teleteaching: Lebenslanges Lernen am heimischen PC

CeBIT in Hannover (22. März bis 28. März 2001)

Dresdner Software-Programm, basierend auf Java, wird bei einem Leitprojekt des Bundes eingesetzt

Multimedia, WorldWideWeb und Kommunikationsnetze wachsen zusammen; sie beeinflussen das Wirtschafts- sowie Privatleben jedes einzelnen. Das "Global Village" mit seinen unaufhaltsamen, schnelllebigen Veränderungen diktiert den Menschen seinen ganz eigenen Rhythmus - am Arbeitsplatz und zu Hause. Um mit den rasanten Entwicklungen Schritt halten zu können, ist das lebensbegleitende Lernen unabdingbar geworden. Virtuelle Lern- und Arbeitsumgebungen entstehen. Moderne Teledienste bewerkstelligen die Aus- und Weiterbildung wie die Software "Java Based Teleteaching Kit" (JaTeK), die Prof. Alexander Schill vom Institut für Systemarchitektur an der TU Dresden vom 22. März bis 28. März 2001 auf der CeBIT in Hannover vorstellen wird (Halle 16 / Stand B 23).


Mit seinem Teleteaching-Programm ist Prof. Alexander Schill übrigens auch Partner beim vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie bewilligten Leitprojekt "Intermobil". Schill und seine Arbeitsgruppe werden dabei speziell die Verkehrswirkung beim Einsatz von Telediensten untersuchen, basierend auf JaTeK, wobei die Virtuelle Universität einen der Teledienste darstellen wird. Des weiteren fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft das Projekt "JaTeK 2001".

"Unsere Teleteaching-Software ist komplett in Java geschrieben und damit auf allen Plattformen lauffähig, die eine Java virtual maschine - kurz JVM - besitzen", berichtet Prof. Alexander Schill. Möglich wird damit, anders als bei html-basierten Systemen, Referenzlösungen zu speichern, interaktive Foren und das kooperative Othering - das Erstellen von Texten - zu unterstützen. Mit einer CD-ROM kann das Teleteaching-Programm einfach auf dem PC installiert werden.

Integriert sind in das System jeweils Seiten für Tutoren und Studenten. Die Tutoren können Templets wie Texte, Aufgaben und Animationen erstellen, Power-Point-Folien anzeigen und Grafiken sowie kleine Videosequenzen einbringen. Dazu können Schablonen genutzt werden. Ein Index und ein Glossar können ergänzt werden. Im Editor verwaltet der Tutor die Gruppen, und er kann darüber Zugriffsrechte ändern. Materialien können verschoben oder kopiert werden, so dass Themenblöcke auch in anderen Kursen verwendet werden können.

Die Studenten arbeiten nach einem Login mit dem Material, das in diesem Kurs vom Tutor zur Verfügung gestellt wird. Der Index erleichtert es, bestimmte Materialien zu finden, im verlinkten Glossar werden unbekannte Begriffe erklärt. Damit nicht jeder Student alleine vor sich hinarbeitet, stellt die Dresdner Software mit Hilfe von Kooperationswerkzeugen unter anderem Diskussionsforen, Gruppenarbeitsplätze und Nachrichtenbörsen zur Verfügung.

Informationen: Technische Universität Dresden, Institut für Systemarchitektur, Professor Alexander Schill, Telefon (03 51) 4 63-82 61, Fax (03 51) 4 63-82 51, e-mail: schill@rn.inf.tu-dresden.de,
Dipl.-Inform. Katrin Borcea, Telefon (03 51) 4 63-82 85, Fax (03 51) 4 63-82 51, e-mail: borcea@ibdr.inf.tu-dresden.de
Dipl.-Inform. Olaf Neumann, Telefon (03 51) 4 63-82 85, Fax (03 51)4 63-82 51, e-mail: neumann@rn.inf.tu-dresden.de
Internet: http://www.telet.inf.tu-resden.de/...l/telet/jatek_lernumgebung.htm,
Gesellschaft für Wissens- und Technologietransfer der
TU Dresden mbH, Henry Urban, Telefon (03 51) 4 63-17 23,
Fax (03 51) 4 63-17 22, e-mail: Urban@gwt-tud.de
oder vom 22. März bis 28. März 2001 auf der CeBIT in Hannover, Halle 16 / Stand B 23, Gemeinschaftsstand "Forschungsland Sachsen", Telefon (05 11) 89-5 94 12, Fax (05 11) 89-5 07 37.

Dresden, 8. März 2001

Weitere Informationen:


Birgit Berg, Technische Universität Dresden
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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