Hilfe: Sie befinden sich auf...

Ruhr-Universität Bochum, 06.11.01

Archiv

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Ruhr-Universität Bochum, 06.11.01

SFB Plasmaphysik endet nach 12 Jahren

Nach einer Laufzeit von 12 Jahren und einer Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft mit etwa 32 Mio. DM endet mit Ablauf diesen Jahres der Sonderforschungsbereich "Physikalische Grundlagen der Niedertemperaturplasmen" an der Ruhr-Universität. Aus diesem Anlass fand ein Abschlusskolloquium statt.

Bochum, 06.11.2001
Nr. 334

Plasmaphysik: Einmaliges Angebot an der RUB
Sonderforschungsbereich endet nach 12 Jahren
Internationales Abschlusskolloquium

Nach einer Laufzeit von 12 Jahren und einer Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft mit etwa 32 Mio. DM endet mit Ablauf diesen Jahres der Sonderforschungsbereich "Physikalische Grundlagen der Niedertemperaturplasmen" an der Ruhr-Universität (Sprecher Prof. Dr. Hans-Joachim Kunze). Aus diesem Anlass fand kürzlich ein internationales Abschlusskolloquium statt, bei dem die Arbeit des SFB in exemplarisch ausgewählten Beiträgen vorgestellt wurde. Insgesamt können die Ruhr-Universität und die beteiligten Universitäten in Düsseldorf und Essen sowie das Forschungszentrum Jülich auf 30 Jahre Förderung der Plasmaphysik durch die DFG zurückblicken, da bereits von 1971 bis 1989 diesem SFB ein erster mit einer Förderung von 40 Millionen DM vorangegangen ist.

Einzigartiges Studienangebot

Im Ruhrgebiet hat sich so ein wohl einmaliges Potenzial für die plasmaphysikalische Forschung entwickelt. In der Fakultät für Physik und Astronomie der RUB arbeitet die in diesem Bereich stärkste Gruppe an einer deutschen Universität. Das Spektrum der hiesigen Forschungen reicht von experimentellen und theoretischen Untersuchungen der Grundlagen von Niedertemperatur- und Hochtemperaturplasmen im Labor bis zu entsprechenden Untersuchungen von astrophysikalischen Plasmen und technischen Plasmen. Letztere führen beispielsweise Wissenschaftler in der Fakultät für Elektrotechnik durch. Das Ausbildungsangebot für Studenten auf dem Gebiet der Plasmaphysik und künftig auch der Plasmatechnik ist somit an der RUB in Deutschland einmalig.

Erkenntnisse sind die Basis für die Plasmatechnik

Das Kolloquium, bei dem Vorträge aus dem In- und Ausland gehalten wurden, da Mitarbeiter des SFB weltweit mit etwa 80 Institutionen kooperieren, beeindruckte durch die Breite der Themen und das enorme künftige Potenzial dieser Forschungen auch für die Plasmatechnologie. Sie ist ein Basiselement für wichtige Hochtechnologiebereiche, z. B. für die Mikroelektronik, die Optik, die Werkstofftechnik, die Umwelt- und Medizintechnik sowie die Oberflächen- und Dünnschichttechnologie.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Hans-Joachim Kunze, Fakultät für Physik und Astronomie der Ruhr-Universität Bochum, 44780 Bochum, Tel. 0234/32-25785, Fax: 0234/32-14175, Email: Hans-Joachim.Kunze@ep5.ruhr-uni-bochum.de


Dr. Josef König, Ruhr-Universität Bochum
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Stuttgarter Astrophysiker erzielen Weltrekord in der Meßgenauigkeit: Neue Daten für Elementenstehung 
 Erstmuster im Computertomographen