Hilfe: Sie befinden sich auf...

Fraunhofer-Gesellschaft, 11.04.01

Archiv

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.
Sie können auf die im Artikel enthaltenen Bilder klicken, um eine größere Version des Bildes angezeigt zu bekommen.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Fraunhofer-Gesellschaft, 11.04.01

rob@work - Helfer in der Produktion

Einen Handlanger für monotone und zeitraubende Tätigkeiten wünscht sich wohl fast jeder. Fraunhofer-Forscher entwickelten einen Roboter-Assistenten, der den Mitarbeitern in der Produktion die Arbeit erleichtert.

rob@work unterstützt den Mitarbeiter in der Montage. Hier hilft er, Hydaulikpumpen zusammenzubauen. Der Roboter-Assistent übernimmt monotone und zeitraubende Tätigkeiten. ©Fraunhofer IPA

Wer träumt nicht davon - ein hilfreicher Geselle, der einem bei monotonen Arbeiten zur Seite steht und einem lästige, zeitraubende Tätigkeiten abnimmt. Für Mitarbeiter in der Produktion könnte das bald schon Realität sein. Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA stellt auf der Hannover Messe (Halle 17, Stand D34) einen Roboter vor, der als Assistent in der Produktion eingesetzt werden kann: rob@work steht für die Vision eines einfach zu bedienenden, intelligenten Assistentensystems als Helfer am Arbeitsplatz.

»Automatisierung stößt dann an die Grenzen, wenn die Aufgaben sensorische Fähigkeiten, Wissen und Geschicklichkeit erfordern«, erklärt Martin Hägele vom IPA. »Zudem ist es oft technisch nicht machbar oder nicht wirtschaftlich, diese Tätigkeiten maschinell erledigen zu lassen.« Eine ideale Lösung liefert die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine: Der Roboter-Assistent erledigt Hol- und Bringdienste, unterstützt den Mitarbeiter bei Montage- oder Handhabungsaufgaben, damit sich dieser auf anspruchsvollere Tätigkeiten konzentrieren kann. Neben der Zeitersparnis, erhöht sich so auch die Montagequalität.

Basis von rob@work ist eine mobile, selbstständig navigierende Plattform mit einem Roboterarm, der völlig frei beweglich an jede Position greifen kann. Für den flexiblen Einsatz an mehreren Arbeitsplätzen bewegt er sich durch die Werkshalle. Mit Hilfe von Kameras und Sensoren orientiert er sich, erkennt Teile und Personen und vermeidet so Zusammenstöße. Damit sich Mensch und Maschine selbst in einer Halle voller Nebengeräusche und vielerlei Störmöglichkeiten sicher verstehen, erfolgt die Kommunikation intuitiv und multimodal. »Wir nutzen dabei sowohl Sprache als auch Haptik und Gestik«, kommentiert Hägele. »Der Mitarbeiter dirigiert seinen maschinellen Gesellen beispielsweise per Zuruf oder programmiert ihn über einen Touch-Screen auf der Werkbank.«

Noch ist der rob@work im Entwicklungsstadium. Anhand der Montage von Hydaulikpumpen, die beispielsweise im Getriebe von Mähdreschern stecken, demonstrieren die IPA-Ingenieure die Vision von rob@work: Dort übernimmt er bereits Transport- und Handhabungsaufgaben.

Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. Martin Hägele M.S.
Telefon: 07 11/9 70-12 03, mmh@ipa.fhg.de

Dipl.-Ing. Evert Helms
Telefon: 07 11/9 70-12 64, Fax: 07 11/9 70-10 08, evh@ipa.fhg.de

Weitere Informationen:


Dr. Johannes Ehrlenspiel, Fraunhofer-Gesellschaft
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Unbemerkt durchs Internet surfen 
 Neue Hautkrebs-Laserdiagnostik auf dem Weg in die Klinik