Hilfe: Sie befinden sich auf...

Fraunhofer-Institut für Integrierte Publikations-..., 13.01.03

Archiv

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.
Sie können auf die im Artikel enthaltenen Bilder klicken, um eine größere Version des Bildes angezeigt zu bekommen.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Fraunhofer-Institut für Integrierte Publikations-..., 13.01.03

Primavera - der zweite Frühling für die Informationstechnologie bei Funk und Fernsehen

Primavera bietet ein grafisches und adaptives Darstellungsschema, das die Verwendung von Symbolen für genau definierte Benutzergruppen, beispielsweise Redakteure, Archivare oder Cutter, erlaubt.

Mit Hilfe von "Relevanzsphären" stellt Primavera dar, inwieweit gefundenes Bildmaterial definierten Kriterien entspricht.

Bild- und Tondokumente werden in der Rundfunk- und Fernsehindustrie immer häufiger digital gespeichert - Multimedia-Dateien aber waren bisher nur sehr zeitraubend wiederzufinden und zu durchsuchen. Dabei ist es extrem wichtig, im Produktionsalltag möglichst schnell und effizient verschiedenartigste Daten jederzeit abrufbar zu machen. Das schaffen jetzt die Mitarbeiter des ORF (Österreichischer Rundfunk, Wien), bei dem eine Testinstallation des "Primavera"-Projektes seit Ende Oktober 2002 läuft. Beteiligt an der Entwicklung eines Systems zur benutzerspezifischen Indizierung und zum Retrieval von Multimediadaten war das Fraunhofer Institut für Integrierte Publikations- und Informationssysteme (IPSI) in Darmstadt.


Die Wissenschaftler unter der Leitung von Prof. Dr. Matthias Hemmje arbeiteten auf der Grundlage des media-Archive-Systems, einem vollständigen, verteilten Content-Management-System, entwickelt von der Tecmath AG Kaiserslautern, der auch die Gesamtleitung des Primavera-Projektes oblag.

Das media-Archive erlaubt beispielsweise Digitalisierung, Annotation, (textbasierte) Suche und Browsen und Schneiden von Videoclips. Den Experten des IPSI ist es gelungen, eine neuartige Infrastruktur zur Erstellung von Fernsehbeiträgen auf der Grundlage bereits existierender Archivinhalte (Prinzip der Wiederverwendungssynergie) zu entwickeln.
Das System zeichnet sich durch eine flexible, einfach zu aktualisierende System-Architektur aus und erleichtert dadurch die Integration neuer Module mit erweiterten Multimedia-Funktionalitäten in die schon bestehenden Content- und Asset-Management-Systeme.
Weiterhin gelang es der Projektgruppe, für "Primavera" ein grafisches und adaptives Darstellungsschema (3D User Interfaces) zu kreieren, das die Verwendung von Symbolen für genau definierte Benutzergruppen, beispielsweise Redakteure, Archivare oder Cutter, erlaubt.
Ein weiterer Fortschritt bei der Arbeit mit Multimedia-Daten ist die Entwicklung der sogenannten Image-Similarity-Tools, die im Gesamtsystem für die Suche und Filterung sowie Annotation von schon bestehendem Filmmaterial eingesetzt werden.

Tausende von Videostunden effizient automatisch darstellen

Ein Hauptergebnis des EU-geförderten Projektes ist die Gestaltung eines effizienten und modularen Systems für die Suche in verteilten Archiven und das kollaborative Sichten und Weiterverarbeiten von Suchergebnissen. Damit ist es möglich, mehrere tausend Videostunden effizient automatisch darzustellen und einen effektiven Suchmechanismus zu verwenden.
Die inhaltsbasierte Abfrage, Suche und Erschließung von multimedialen Daten durch sogenannte Relevanz-Feedback-Techniken erlaubt eine Neustrukturierung der Informationslandschaften und somit die Darstellung der durch die Benutzerabfrage neu erschienenen Ähnlichkeitsbeziehungen.

Für "Primavera" wurde, aufbauend auf media-Archive, ein kollaboratives Content- und Asset- Management-System entwickelt, das es den einzelnen Benutzern ermöglicht, basierend auf den jeweiligen Interessens- und Aufgabenprofilen, einen Satz von Abfragen und Ergebnissen jeweils projektorientiert zu erarbeiten, zu speichern, zu manipulieren und zu verwalten.
Darüber hinaus entwickelten die Experten des "Primavera"-Projektes neue nützliche Möglichkeiten des Datenabrufs. Das Spektrum reicht von der Erschließung der Benutzungs-/Wiederbenutzungsmöglichkeiten des archivierten Materials in neuen Produktionen, über die Erzeugung nützlicher Multimedia-Abstraktionen, bis hin zu einer grafischen Schnittstelle als Basis für die Generierung einer virtuellen interaktiven Videorecherche und Produktionsumgebung.

Eine natürliche Interaktion zwischen Benutzern und dem Multimedia-Such-und Produktionssystem wird durch die Benutzung visueller und realer Metaphern erreicht.
Partner des zweijährigen EU-Projektes sind ausser IPSI und Tecmath das ITC-Instituto Trentino Di Cultura (Trient, Italien) und der ORF-Österreichischer Rundfunk (Wien), bei dem eine erfolgreiche Testinstallation durchgeführt wurde.

Firmenkontakt: Prof. Dr. Matthias Hemmje, Bereichsleiter des Arbeitsgebietes Delite - Virtuelle Informations- und Wissensumgebungen, Fraunhofer IPSI, Dolivostr.15, D-64293 Darmstadt, Tel. 06151/869-844, Fax. 06151/869-6844, e-mail: hemmje@ipsi.fhg.de, www.ipsi.fraunhofer.de

4288 Zeichen - Veröffentlichung frei, Beleg erbeten

Pressekontakt:
Michael Kip
Fraunhofer-Institut für
Integrierte Publikations- und
Informationssysteme IPSI
Dolivostraße 15
64293 Darmstadt
Pressekontakt:
Telefon +49 (0) 61 51/8 69-60152
Telefax +49 (0) 61 51/8 69-968
michael.kip@ipsi.fraunhofer.de
http://www.ipsi.fraunhofer.de

Den Text sowie Bildmaterial (Screenshots) finden Sie online bei www.ipsi.fhg.de im Pressebereich oder Sie können ihn in elektronischer Version mit dem Antwortcoupon anfordern.

...................................
Antwortcoupon
Fax 069/17 23 72, per eMail an michael.kip@ipsi.fraunhofer.de oder per Post an

mpr
Feldbergstrasse 49
60323 Frankfurt

Fraunhofer IPSI - Primavera
( ) Bitte senden Sie mir den Text per eMail an:
( ) Bitte nehmen Sie mich in den Presseverteiler des Fraunhofer IPSI auf (bitte nur Anfragen von Journalisten).

Absender:

Weitere Informationen:


Michael Kip, Fraunhofer-Institut für Integrierte Publikations- und Informationssysteme IPSI
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Der Gesang der Dünen 
 Epsilon Indi B - der am nächsten gelegene und schnellste braune Zwerg