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Universität Augsburg, 09.05.05

Olympus Europa GmbH kauft Mikrofluidik-Unternehmen des Augsburger Physikers Achim Wixforth

Der Advalytix-Gründer und Inhaber des Augsburger Lehrstuhls für Experimentalphysik I Prof. Dr. Achim Wixforth
Foto: Christa Holscher

HANDFESTE BESTÄTIGUNG BISHERIGER ERFOLGE UND ANERKENNUNGEN

Für seine in die Produkte der Advalytix AG eingeflossenen Forschungen ist Wixforth in den letzten Jahren mehrfach ausgezeichnet worden: Im Jahr 2003 erhielt er zunächst einen Anerkennungspreis im Rahmen des Bayerischen Innovationspreises und kurz darauf auch den Innovationspreis der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Bayern. 2003 wurde ihm dann beim 1. Biotechnologie-Kongress "BioTrends - LifeScience meets Nano" des Institute for International Research (IIR) der hier erstmals ausgelobte BioTrends Award für die beste Innovation im Bereich der Nanobiotechnologie verliehenen. "Natürlich", kommentiert Wixforth den Verkauf von Advalytix, "sehen wir in dem Interesse, das ein Weltunternehmen wie Olympus an unserer Firma gezeigt und durch den Kauf jetzt bestätigt hat, eine recht handfest Bestätigung der Anerkennung, die unsere Forschungsarbeit in den letzten Jahren erfahren hat."


IN GANZ EUROPA, IM NAHEN OSTEN UND IN AFRIKA

Die Olympus Life and Material Science Europa GmbH, ein Unternehmen der Olympus-Europa-Gruppe, vereint die Bereiche Mikroskopie und Diagnostica. Ihr breitgefächertes Angebot reicht von Mikroskopsystemen für die Erfordernisse der Life Science und Materialwissenschaften bis hin zu leistungsstarken Analysesystemen und Reagenzien für klinische Labore. Die Olympus Europa-Gruppe zählt mehr als 50 Vertriebs-, Service- und Produktionsgesellschaften in fast allen europäischen Ländern und vertritt das Diagnostica- und Mikroskopie-Geschäft von Olympus in Europa, im Nahen Osten und in Afrika. Ihr zugehörig ist auch das weltweite Kompetenzzentrum für Reagenzien für die Klinische Chemie in der irischen Olympus-Niederlassung.

SCHLÜSSELTECHNOLOGIE FÜR DIAGNOSTIK UND MOLEKULARBIOLOGISCHE FORSCHUNG

Olympus seinen Neuerwerb Advalytix als "Wegbereiter beim Einsatz akustischer Oberflächenwellen für die Manipulation und Agitation kleiner Flüssigkeitsmengen". Das Unternehmen entwickelt und produziert Instrumente für die biochemische Forschung, darunter die Mikroarray-Hybridisierungsstation "SlideBooster" und die Waschstation "AdvaWash", die sich als zentrale Werkzeuge im Forschungsbereich der Mikrofluidik etabliert haben. Mikrofluidik steht für die Manipulation von Flüssigkeiten im Submikroliter-Bereich und ist eine Schlüsseltechnologie für die Diagnostik und die molekularbiologische Forschung, in der die Verkleinerung des Volumens von Flüssigkeiten beim Umgang mit knappem Probenmaterial und teuren Reagenzien eine immer größere Rolle spielt.

BREITES ANGEBOT AN LIFE SCIENCE-APPLICATIONEN

Der Erwerb der Advalytix AG, so Dr. Helmut Köhler von der Olympus Life and Material Science Europa GmbH, eröffne seinem Unternehmen sowohl kurz- als auch mittel- und langfristig fantastische Möglichkeiten, um die Position an der Spitze technologischer Entwicklungen für
Life Science zu halten und auszubauen. Ausschlaggebend hierfür sei das außergewöhnlich breite Angebot an Life Science-Applicationen, über das Advalytix verfüge. Die Palette reiche von der berührungsfreien Durchmischung in Messkammern klinischer Analysegeräte oder auf Objektträgern in der Mikroskopie bis hin zu komplexeren Anwendungen wie der genetischen Analyse von Einzelzellen mit Hilfe hochsensibler Polymerase Chain Reaction (PCR)-Technik. Die akustische Oberflächenwellen-Technik der Advalytix eigne sich darüber hinaus für neuartige "Lab-on-a-Chip"-Applikationen für Routinediagnostik.
_________________________________

KONTAKT UND WEITERE INFORMATIONEN:

o Prof. Dr. Achim Wixforth
Institut für Physik der Universität Augsburg
86135 Augsburg
Telefon: +49 (0)821/5 98-3327
info-ep1@physik.uni-augsburg.de
http://www.physik.uni-augsburg.de/exp1

o Hans Thiele
Olympus Europa GmbH
Corporate Communications
Telefon +49 (0)40-23773-263
hans.thiele@olympus-europa.com

Weitere Informationen:


Klaus P. Prem, Universität Augsburg
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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