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Hochschule Bremen, 19.11.04

Inbetriebnahme des modernisierten Schiffsführungs- und Radarsimulators im FB Nautik und Internationale Wirtschaft

Auf stolze 205 Jahre Geschichte kann die nautische Ausbildung an der Hochschule Bremen zurückblicken. Und doch es gibt kaum einen Bereich, in dem Tradition und Fortschritt so eng miteinander verwoben sind. Dies wird insbesondere in der technischen Ausstattung im Studiengang Nautik - oder wie er offiziell heißt: Wirtschaftsingenieur im Seeverkehr - deutlich. Sichtbarstes Zeichen ist der modernisierte Schiffsführungs- und Radarsimulator, den der Fachbereich Nautik und Internationale Wirtschaft am Freitag, dem 26. November, mit prominenten Gästen feierlich in Betrieb nehmen wird.


Achtung, Redaktionen:
Die Damen und Herren der Medien - vor allem die Bildjournalisten und -journalistinnen - sind herzlich zur feierlichen Inbetriebnahme des modernisierten Schiffsführungs- und Radarsimulators eingeladen (Bitte um vorherige Anmeldung; s.u.):
o Freitag, 26. November 2004, 11.30 Uhr
o Hochschule Bremen, Werderstraße 73, zunächst Raum B 322, dann Raum B 404

Zur feierlichen Inbetriebnahme, bei der auch der symbolische Druck auf den sprichwörtlichen roten Knopf nicht fehlen darf, sind als Gäste vorgesehen:
o Finanzsenator Dr. Ulrich Nußbaum,
o Rektor Dr. habil. Elmar Schreiber,
o Konrektor Prof. Dr. Uwe Apel,
o Heinz Dresia (Chairman of the Management Board, Rheinmetall Defence Electronics GmbH),
o Ulrich Sasse (General Manager Business Unit Simulation and Training, RDE),
o Klaus-Gunther Mehlhorn (General Manager Process and Maritime Simulation, RDE),
o Prof. Kpt. Volker Biere (Dekan des FB Nautik und Internationale Wirtschaft),
o Professor Kpt. Peter Irminger (Institut für maritime Simulation)
o zwei Studierende.
Die Vertreter des Fachbereichs und von Rheinmetall Defence Electronics GmbH stehen anschließend für Erläuterungen und Vorführung des Simulators gern zur Verfügung.
Informationen zum Simulator:
Bei der Anlage handelt es sich um einen so genannten "Full Mission Shiphandling Simulator" sowie zusätzlich einen Radarsimulator mit vier Plätzen, Typ ANS 5000, der Firma Rheinmetall Defence Electronics GmbH.

Damit umfasst dieser Schiffsführungssimulator insgesamt fünf Schiffsbrücken, die mit einem unterschiedlichen Ausstattungsgrad an nautischen Geräten ausgerüstet sind. Auf diesen Brücken ist eine Simulation des Fahr- und Manövrierverhaltens verschiedener Schiffstypen in verschiedenen Situationen und Seegebieten möglich. So können Schiffe mit Ein- und Zweimotorenanlagen sowie schnelle und unkonventionelle Fahrzeuge simuliert werden.

Die Schiffsbrücken ermöglichen das gleichzeitige Training von fünf Brückenteams. Die Umwelt wird im Hinblick auf Seegangs-Erscheinungen und -Einflüsse, Gezeiten, Strömungen und Wind mit entsprechender Geräuschkulisse naturgetreu dargestellt. Hochauflösende Sichtsysteme sorgen mit hoher Detailtreue für die optische Umgebungsdarstellung.

Dank den technischen Verbesserungen in der Ausbildung sowie dem anhaltenden Nachwuchskräfte-Bedarf für nautische Berufe winken den derzeit 189 an der Hochschule Bremen immatrikulierten Nautik-Studierenden (davon 16 Frauen, 173 Männer, sechs Ausländer; Stand: November 2004) überaus attraktive Job-Aussichten.

Hinweis für Redaktionen:
Zwecks besserer Planung bittet die Hochschule Bremen die Pressevertreterinnen und -vertreter um vorherige Anmeldung bei Pressesprecher Ulrich Berlin: 0421-5905-2245 oder uberlin@hs-bremen.de

Weitere Informationen:


Ulrich Berlin, Hochschule Bremen
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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