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Hochschule Mittweida (FH) / University of Applied..., 16.03.00

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Hochschule Mittweida (FH) / University of Applied..., 16.03.00

Hannover Messe 2000

Hochschule Mittweida auf der Hannover Messe vom 20. bis 25. März 2000 mit zwei Exponaten präsent

Lasersintern nanokristalliner Keramikschutzschichten auf Metall
Die Projektgruppe Keramikbearbeitung am Laserinstitut Mittelsachsen e.V. der Hochschule Mittweida dringt nach wegweisenden Erfolgen zum Laserstrahlschweißen von Keramik in ein neues Forschungsgebiet ein. In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IKTS Dresden wird das Laserstrahlsintern nur wenige µm-starker, nanokristalliner Keramikschichten und deren Verbindungsbildung zu metallischen Grundkörpern untersucht. Das Verfahren erlaubt das selektive Laserstrahlsintern von Keramikschichten hoher Härte und Dichte auf metallischen Funktionsbauteilen, wodurch die oberflächliche Verschleißbeständigkeit der Metalle drastisch gesteigert werden kann.


Anfragen richten sie bitte an:
Hochschule Mittweida (FH)/University of Applied Sciences
Laserinstitut Mittelsachsen e.V.
Prof. Dr.-Ing. Horst Exner, Dr.-Ing. A.-M. Nagel, Dipl.-Ing. (FH) M. Sachs
Technikumplatz 17, 09648 Mittweida
Tel.: 03727/581573 / Fax: 03727/581496
E-mail: nagel@htwm.de

Hochleistungs-Kohlefaser-Kunststoff-Wälzlagerkäfig
Lager im Hochdrehzahlbereich unterliegen speziellen Anforderungen. Dies gilt auch für Lagerkomponenten wie Lagerkäfige. Herkömmliche Werkstoffe wie Stahlbleche und Phenol/Formaldehyd-Formstoffe besitzen gegenüber modernen Verbundwerkstoffen Nachteile, wie z. B. Geräuschdämpfung, niedrige chemische Beständigkeit in aggressiven Medien, relativ hohe Reibungszahlen und schlechtere Notlaufeigenschaften. Hochtemperaturbeständige Kunststoffe mit speziellen Füllstoffkombinationen bieten eine durchaus auch kostengünstige Alternative, die reibungstechnische Anwendungen bis hin zur Luft- und Raumfahrt erlaubt. Für die Anwendung moderner Verbundwerkstoffe z.B. in Lagern mit Drehzahlen > 20000 min-1 müssen bestimmte thermische und reibungstechnische Eigenschaften garantiert werden. Nach dem derzeitigen technischen Entwicklungsstand sind solche Anforderungen nur mit Kunststoffen zu lösen, die aromatische Gruppen in den Monomer-Bausteinen besitzen. Eine Modifizierung dieser Kunststoffe mit bestimmten Zusätzen erlaubt eine noch bessere Anpassung an das Anforderungsprofil. Diese Entwicklung erfolgt mit dem Kooperationspartner MPT GmbH Mittweida.

Anfragen richten sie bitte an:
Hochschule Mittweida (FH) / University of Applied Sciences
Fachbereich Maschinenbau/Feinwerktechnik
Prof. Dr. Frank Müller
Technikumplatz 17, 09648 Mittweida
Tel.: 03727/581299, Fax: 03727/581376
E-mail: mueller3@htwm.de

Schauen Sie doch einfach mal vorbei - ein Besuch lohnt sich !!!
Auf dem Gemeinschaftsstand "Forschungsland Sachsen" , Halle 18/1. OG/Stand J10

gez. Ute Ahner
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit


Ute Ahner, Hochschule Mittweida (FH) / University of Applied Sciences
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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