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Technische Universität Kaiserslautern, 10.05.06

Fachbereich Mathematik im neuen CHE-Hochschulranking auf Platz 1

CHE-Hochschulranking: Fachbereich Mathematik bei vier von fünf Kriterien in der Spitzengruppe

Das vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) und dem ZEIT Studienführer 2006/07 herausgegebene Hochschulranking enthält Informationen zu insgesamt 30 Fächern. Über 280 Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz hat das CHE in seinem Ranking untersucht und neben Fakten zu Studium, Lehre, Ausstattung und Forschung Urteile von über 250.000 Studierenden über die Studienbedingungen an ihrer Hochschule dargestellt.

Der Fachbereich Mathematik der TU Kaiserslautern erzielt als einziger in vier der fünf wichtigtsen Kriterien in der Auflistung der internationalen Mathematikfakultäten jeweils einen Spitzenplatz und liegt damit auf Platz 1. Die herausragenden Kriterien sind wissenschaftliche Veröffentlichungen, Forschungsgelder, Betreuung und Studiensituation insgesamt.


Der Fachbereich Informatik schneidet bei der IT-Infrastruktur, der Betreuung und ebenfalls bei der Studiensituation insgesamt dreimal sehr gut ab.

Positiv bewertet werden auch die Fachbereiche Maschinenbau und Verfahrenstechnik, sehr gutes Ergebnis bei der Studiensituation insgesamt und bei der Laborausstattung, Chemie und Physik, jeweils sehr gute Betreuung, sowie die Studiengänge Bauingenieurwesen (Laborausstattung) und Wirtschaftsingenieurwesen (Betreuung).

Mit beigetragen zu dem beachtlichen Erfolg des Fachbereichs Mathematik hat auch die enge Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik in Kaiserslautern, das seine Wurzeln in einer Arbeitsgruppe des Fachbereichs hat, 1995 gegründet und 2001 als erstes Institut mit mathematischer Ausrichtung in die Fraunhofer-Gesellschaft aufgenommen wurde. Seitdem befindet sich das Fraunhofer ITWM auf deutlichem Wachstumskurs. Noch immer werden Projekte gemeinsam bearbeitet und Doktoranden im ITWM betreut; auch die personelle Verzahnung ist eng, denn einige Institutsmitarbeiter haben Lehraufträge an der TU Kaiserslautern.

Der Fachbereich Informatik der TU Kaiserslautern profitiert ebenfalls von der Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering und dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz. Förderlich für das gute Abschneiden des Wissenschaftstandorts bei diesem CHE-Hochschulranking ist sicherlich auch die einmalige IT-Infrastruktur in Kaiserslautern: zwei Fraunhofer-Institute, die TU Kaiserslautern, das DFKI und das Max-Planck-Institut für Softwaresysteme; sie alle ermöglichen durch erstrangige Expertise unmittelbare Synergieeffekte und zugleich wird durch die Forschungslabors der Institute der direkte Kontakt zur Industrie geschaffen.

Für hochbegabte Wissenschaftler wirkt das DFKI, im Bereich der Künstlichen Intelligenz die größte Forschungseinrichtung weltweit, als Sprungbrett für eine Karriere als Unternehmensgründer, Industrieforscher oder Hochschullehrer. Seit Anfang 2004 ist das DFKI "Partner für Innovation". Organisiert als Public-Private-Partnership ist das DFKI mit Sitz in Kaiserslautern, Saarbrücken und (seit 2006) Bremen eine gemeinnützige GmbH. Die Industrie hat die Mehrheit im Aufsichtsrat. Siemens war Gründungsgesellschafter, DaimlerChrysler, SAP, IDS Scheer, die Deutsche Telekom, Bertelsmann und Microsoft sind wichtige Innovationspartner. Ohne staatliche Grundfinanzierung, durch reine Auftrags- und Projektforschung hat sich das DFKI seit der Gründung 1988 zum weltweit größten Zentrum für intelligente Softwaretechnologien auf der Basis von Methoden der Künstlichen Intelligenz entwickelt mit aktuell über 230 Mitarbeitern und einem Finanzvolumen von circa 19 Mio. Euro in 2005.

Weitere Informationen:


Dipl.-Volkswirt Thomas Jung, Technische Universität Kaiserslautern
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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