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Fraunhofer-Institut für Algorithmen und..., 10.12.07

ESPResSo++ treibt die Simulation von Polymeren in der Industrie an

Computersimulationen chemischer Systeme auf molekularem Niveau sind ein Schlüssel zur schnellen Materialentwicklung - erfordern jedoch viel Spezialwissen und Entwicklungszeit. Nicht zuletzt deshalb fehlt der Industrie bislang effiziente Software. In einer

MAINZ / SANKT AUGUSTIN. In einem innovativen Projekt arbeiten das Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPIP) und das Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen (SCAI) an der Entwicklung einer Software zur Simulation von Polymeren. In zwei Jahren soll die bereits am MPIP vorhandene Software ESPResSo (Extensible Simulation Package for Research on Soft Matter) zu einem universellen Simulationspaket für den flexiblen Einsatz im Grundlagenbereich ebenso wie für den industriellen Markt weiterentwickelt werden. Dieser Spagat stellt eine besondere Herausforderung für beide Gruppen dar, da er außergewöhnliche Chancen bietet: ESPResSo++ soll mit seiner speziellen Funktionalität eine weit einsetzbare Software zur Vorhersage von Materialeigenschaften werden.

Das Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPIP) in Mainz widmet sich in sechs Arbeitskreisen der Grundlagenforschung an Polymeren. Der Arbeitskreis "Theorie der Polymere" unter der Leitung von Prof. Dr. Kurt Kremer ist in diesem Projekt federführend.

Das Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen (SCAI) in Sankt Augustin, geleitet von Prof. Dr. Ulrich Trottenberg, ist Partner der Wirtschaft für Computersimulationen in der Produkt- und Verfahrensentwicklung. Das Institut modelliert und optimiert industrielle Anwendungen und entwickelt innovative Simulationssoftware.

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Kurt Kremer
Max-Planck-Institut für Polymerforschung MPI-P
Leiter des Arbeitskreises "Theorie der Polymere"
Ackermannweg 10, 55021 Mainz
kremer@mpip-mainz.mpg.de
Telefon: 06131/379-141, Fax: 06131/379-340

Dr. Dirk Reith
Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI, Abteilung Simulationsanwendungen
Schloss Birlinghoven, 53754 Sankt Augustin
dirk.reith@scai.fraunhofer.de
Telefon: 02241/14-2746, Fax: 02241/14-42746

Weitere Informationen:


Dipl.-Journalist Michael Krapp, Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechn
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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Ein Polymer [polyˈmeːr] (altgriech. πολύ polý „viel“; μέρος méros, „Teil“) ist eine chemische Verbindung, die aus Ketten- oder verzweigten Molekülen (Makromolekül) besteht, die aus gleichen oder gleichartigen Einheiten (den sogenannten Monomeren) bestehen. Das Adjektiv polymer bedeutet entsprechend aus vielen gleichen Teilen aufgebaut. Obwohl mit diesem Begriff meist kovalent gebundene Stoffe beschrieben werden, die auch als Makromoleküle bezeichnet werden, ist es oft vorteilhaft, auch Salze und Metalle in die Definition mit einzubinden. Auch hier ist der gesamte Stoff aus vielen gleichen Teilchen, den Formeleinheiten aufgebaut. Wikipedia


 
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Die Simulation oder Simulierung ist eine Vorgehensweise zur Analyse von Systemen, die für die theoretische oder formelmäßige Behandlung zu kompliziert sind. Dies ist überwiegend bei dynamischem Systemverhalten gegeben. Bei der Simulation werden Experimente an einem Modell durchgeführt, um Erkenntnisse über das reale System zu gewinnen. Im Zusammenhang mit Simulation spricht man von dem zu simulierenden System und von einem Simulator als Implementierung oder Realisierung eines Simulationsmodells. Letzteres stellt eine Abstraktion des zu simulierenden Systems dar (Struktur, Funktion, Verhalten). Der Ablauf des Simulators mit konkreten Werten (Parametrisation) wird als Simulationsexperiment bezeichnet. Dessen Ergebnisse können dann interpretiert und auf das zu simulierende System übertragen werden. Wikipedia


 

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