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Hochschule für Technik und Wirtschaft des..., 23.11.05

Effizientes Wirtschaften in Krankenhäusern

Effizientes Wirtschaften in Krankenhäusern
Modernes Krankenhausmanagement mit HoWoS®-Bettenplanung

Im Saarland ist der Abbau von fast 900 der rund 7300 Krankenhausbetten beschlossene Sache. Ein Gutachten vom 22. November 2005 hat die Pläne von Gesundheitsminister Josef Hecken bestätigt: Der Rotstift im Gesundheitswesen wird im Jahr 2010 greifen.

Die saarländischen Krankenhäuser befinden sich derzeit in einer wirtschaftlich schlechten Lage, die den Abbau von Betten notwendig macht. Viele Stationen der Krankenhäuser sind nicht ausgelastet, andere dagegen überbelegt und dort fehlt dann entsprechend Personal. "Mit der Entwicklung, die in den nächsten Jahren ins Haus steht, wird sich diese Situation verschärfen. Die schon jetzt teils ineffiziente Bettenplanung wird schwieriger und bedarf genauer Überlegungen und Abwägungen", so Patrik Houy, Geschäftsführer der Firma GimTec in Saarbrücken." Eine Reduzierung der Bettenzahl darf die Wirtschaftlichkeit eines Krankenhauses nicht schädigen. Auch bei kleiner Bettenzahl müssen die Leistungen die gleichen sein, und das funktioniert nur bei einer effizienten Planung.


An diesem Punkt setzt ein von der Firma GimTec, Spin-Off der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, entwickeltes Instrument an. Modernes Krankenhausmanagement heißt, auf äußere Entwicklungen, wie Kürzungen und Bettenabbau, so zu reagieren, dass es weder dem Unternehmen noch dem Personal schadet. HoWoS®-Bettenplanung erlaubt ein solches Management im stationären Klinikbereich, indem Bettenplanung, -belegung und benötigtes Personal aufeinander abgestimmt werden können. "Eine wichtige Rolle spielt die Planung in so genannten Sonderzeiten; gerade während der Ferien oder beispielsweise um die Weihnachtszeit gilt es Überkapazitäten zu vermeiden und umzulagern", so Houy weiter. "Da haben wir oft auch leerstehende Stationen. Mit HoWoS®-Bettenplanung kann deshalb schon im Vorfeld ermittelt werden, welche Stationen möglicherweise Patienten anderer Bereiche aufnehmen können oder wie das Personal auf Stationen umverteilt werden kann, wo Engpässe vorhersehbar sind. Das gibt den Kliniken Planungssicherheit, da leere Betten, aber auch die mögliche Unterbesetzung durch klinisches Personal schon im Vorfeld vermieden werden können."

Aber nicht nur die Planung des Personals, abgestimmt auf die Patientenzahl ist möglich; mit HoWoS®-Bettenplanung können auch Kollisionen innerhalb der Belegung vermieden werden. Houy: "Eine Klinik verdient nur dann, wenn Betten belegt sind. Leerläufe sind also ebenso zu vermeiden wie Doppelbelegungen; das Programm macht dies sichtbar und gleichzeitig kann die Klinik erkennen, wo Behandlungen verschoben werden können, sollten einmal Notfälle dazwischenkommen oder kommt vielleicht sogar eine Verlegung in Betracht."

Mit HoWoS®-Bettenplanung ist es einem Krankenhaus also möglich, wirtschaftlich und effizient zu arbeiten, indem es alle Ressourcen ausschöpft. Eine entsprechende Planung vermeidet eine Verschlechterung der Leistungen gegenüber den Patienten; aber auch die Klinik als Arbeitgeber kann der aktuellen Entwicklung im Gesundheitswesen entgegentreten. Das Ungleichgewicht zwischen Überstunden auf der einen und leeren Betten auf der anderen Seite wird ausgeglichen.

Nähere Informationen:
GimTec - Gesellschaft für Informations- und Managementsysteme mbH
Spin-Off-Center der HTW
Goebenstraße 40, D-66117 Saarbrücken
Telefon: +49 (0) 681 5959 0430
Telefax: +49 (0) 681 5959 0431
Email: presse@gimtec.de


Katja Jung, Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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