Hilfe: Sie befinden sich auf...

Wissenschaftliche Abteilung, Französische..., 23.07.03

Archiv

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Wissenschaftliche Abteilung, Französische..., 23.07.03

Diamant: ein Juwel für die Hochtemperaturelektronik

Forscher des Labors für Festkörperphysik und Kristallogenese des CNRS in Meudon haben weltweit zum ersten Mal gezeigt, dass es möglich ist, Diamanten herzustellen, die über eine hohe elektrische, von Elektronen bedingte Leitfähigkeit verfügen.
Bisher war wohlbekannt, dass der Diamant, mit seinen außergewöhnlichen physikalischen und chemischen Eigenschaften, für elektronische und optoelektronische Geräte ein einzigartiger Halbleiter ist. Aber der Mangel an Diamanten vom Typ n (d.h. bei dem die elektrische Leitfähigkeit meist von Elektronen verursacht wird; der andere Typ ist Typ p) mit ausreichenden elektrischen Eigenschaften stellte bisher ein Problem dar.

Den Forschern ist es nun gelungen, Diamanten vom Typ n mit hoher elektrischer Leitfähigkeit bei Raumtemperatur herzustellen. Das Verfahren besteht darin, das Wasserstoff sich in Diamanten, die Bor enthalten, ausbreitet. So erhält man eine reversible Konversion von Typ p zu Typ n und Typ n erhält so seine elektrische Leitfähigkeit, die 10.000 Mal höher ist als jene, die man mit einem klassischen Verfahren durch Einmischung von Phosphor erreichen kann.
Diese Ergebnisse haben wichtige und unmittelbare Anwendungen im Bereich der Mikroelektronik, der diamantbasierten Hochtemperaturelektronik (Transistoren und Dioden), die künftig im Weltraum-, Automobil-, Telekommunikations- und Energieversorgungsbereich nötig sein werden.
Für diese Arbeit meldete das CNRS ein Patent an.

Kontakt: Jacques Chevallier
Tel.:+33 1 45 07 53 40
Email: jacques.chevallier@cnrs-bellevue.fr
Internet: http://www.cnrs-bellevue.fr/

Diesen Artikel finden Sie in "Wissenschaft-Frankreich" wieder, einem elektronischen Bulletin über die französische wissenschaftliche Aktualität in deutscher Sprache.
Kostenloses Abonnement per Email : sciencetech@botschaft-frankreich.de mit dem Vermerk " Wissenschaft-Frankreich ".
Die Wissenschaftsabteilung der französischen Botschaft in Deutschland setzt sich für die Förderung der bilateralen Kooperation zwischen Frankreich und Deutschland im Bereich Forschung und Entwicklung ein. Sie arbeitet an einer Verbesserung des Austausches von Informationen zwischen beiden Ländern über die Forschungseinrichtungen, Universitäten, die private Forschung und informiert über die wissenschaftliche Aktualität beider Länder.

Weitere Informationen:


Laurent Marceron, Wissenschaftliche Abteilung, Französische Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Fraunhofer-Allianz Vision: Leitfaden zu Grundlagen und Anwendungen der optischen 3-D-Messtechnik 
 Hightech-Oberflächen: Selbst Hautfunktionen können kopiert werden