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Technische Universität Kaiserslautern, 18.02.03

CeBIT 2003: Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE

Exponate am Gemeinschaftsstand der Fraunhofer-Gesellschaft

Blended Learning - UML-Wissen just in time

Qualifizierungsangebote müssen zielgerichtet sein und bei der täglichen Arbeit helfen. Dieser Maxime folgt das Konzept des "Qualifizierungsbaukastens Objektorientierung". Für Softwareentwickler kann daraus jederzeit ein maßgeschneidertes Weiterbildungspaket zusammengestellt werden. In einer simulierten Lernsituation wird gezeigt, wie man direkt am Arbeitsplatz die UML-Technik erlernen kann, im Online-Dialog mit Kollegen und Tutoren.

Softwareentwicklung nach dem Baukastenprinzip

Hersteller erwarten, dass Software zur Maschinensteuerung (z. B. bei Autos) leicht aktualisiert werden kann. Eine probate Methode ist die Softwareentwicklung aus dem Baukasten. Wie das funktioniert, wird anhand der modellbasierten Ableitung unterschiedlicher Varianten von Steuerungssoftware für einen Lego(TM)-Roboter live vorgeführt. Gewünschte Verhaltensweisen des Roboters können durch unterschiedliche Kombination der Systemkomponenten einfach realisiert werden.

Softwarevielfalt durch Produktlinienentwicklung

Wiederverwendung heißt das Zauberwort für Softwareentwickler. Basierend auf einer domänenspezifischen Plattform kann man vielfältige Anwendungsvarianten entwickeln - ohne das Rad stets neu zu erfinden. Das zeigt die i*-Productline-Software der MARKET MAKER Software AG. Sie wurde mit Hilfe der neuartigen
PuLSE(TM) Produktlinienmethodik des Fraunhofer IESE realisiert.

Sicherheits-Tools für Router und Server

Bei der Konfiguration von Routern können sich leicht Fehler einschleichen. Am Beispiel von Cisco-Routern wird ein bislang einmaliges Werkzeug vorgeführt, das automatisch Sicherheitslücken findet, die unterhalb der Wahrnehmungsschwelle eines menschlichen Prüfers liegen. Das Tool liefert strukturierte HTML-Protokolle und kann an kundenspezifische Sicherheitsvorgaben angepasst werden. Es läuft unter den heute gängigen Betriebssystemen.

Messestandort: Halle 11 A 24

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Dieter Rombach
IESE
Sauerwiesen 6
67661 Kaiserslautern
Tel.: + 49 (0) 6301 707-100
Fax: + 49 (0) 6301 707-200
E-Mail: steffens@iese.fhg.de
Internet: http://www.iese.fhg.de

Weitere Informationen:


Thomas Jung, Technische Universität Kaiserslautern
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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