Hilfe: Sie befinden sich auf...

Kompetenzzentrum Nanoanalytik, 12.02.04

Archiv

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.
Sie können auf die im Artikel enthaltenen Bilder klicken, um eine größere Version des Bildes angezeigt zu bekommen.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Kompetenzzentrum Nanoanalytik, 12.02.04

Atom für Atom dem Magnetismus auf der Spur

Der Hamburger Nanophysiker Dr. Oswald Pietzsch erhält den Nanowissenschaftspreis 2004

Dr. Oswald Pietzsch

Das Phänomen "Magnetismus" ist schon seit über 2000 Jahren bekannt. Aber wer magnetische Materialien bis auf einzelne Atome genau erforscht, stößt heute noch auf viele offene Fragen. Die Hamburger Forschungsgruppe Rastersondenmethoden unter der Leitung von Prof. Roland Wiesendanger ist im Erkennen und Abbilden winzigster magnetischer Strukturen weltweit führend. Oswald Pietzsch hat mit seiner Arbeit zu diesem Erfolg wesentlich beigetragen.

Magnetismus auf atomarer Skala zu untersuchen ist schwer, weil magnetische Kräfte eine Reichweite haben, die um ein Vielfaches größer ist, als der Durchmesser eines Atoms. Oswald Pietzsch und seine Kollegen detektieren den Magnetismus daher auch nicht anhand magnetischer Kräfte sondern anhand der elektronischen Eigenschaften magnetischer Materialien. Sie arbeiten mit einem sogenannten Spinpolarisierten Rastertunnelmikroskop. Es gibt keine andere Methode, um magnetische Strukturen bis aufs einzelne Atom genau sichtbar zu machen.

Durch konsequente Anwendung der Mikroskopiemethode bei tiefen Temperaturen hat Oswald Pietzsch dem Abbildungsverfahren eine völlig neue Qualität verliehen. Bei der Konstruktion des Mikroskops kam dem Nanophysiker seine jahrzehntelange Berufserfahrung im Maschinenbau zu gute.

Oswald Pietzsch ist sicher einer der ältesten Nachwuchswissenschaftler der Universität Hamburg. Mit 41 Jahren entschied sich der damalige Werftarbeiter noch für eine akademische Laufbahn, studierte Physik und schloss das Studium 2001 im Alter von 53 mit einer Promotion ab, die "mit Auszeichung" beurteilt wurde.

Der Nanowissenschaftspreis wurde 2000 das erste Mal vom Kompetenzzentrum Nanoanalytik verliehen. Seit 2003 wird der mit 5000 Euro dotierte Preis vom Kompetenzzentrum HanseNanoTec ausgeschrieben. Das HanseNanoTec wird durch das BMBF, die Beiersdorf AG, die Stadt Hamburg und die Universität Hamburg gefördert.

Die Verleihung des Nanowissenschaftspreises 2004 wird im Rahmen der zweiten deutschen Nanotechnologie-Tagung "NanoDE" in Wiesbaden erfolgen (21./22. Juni 2004).

Weitere Informationen:


Heiko Fuchs, Kompetenzzentrum Nanoanalytik
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Internationale Partnerbörse Future Match 2004 während der CeBit 2004 
 Unsichtbare Strömungen bewegen Magnetfelder an der Sonnenoberfläche