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Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, 21.12.05

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Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, 21.12.05

Zeitgemäße Antwort auf aktuelle Problemlagen: Studiengang "Rescue Engineering" zum Sommersemester 2006 an der HAW Hamburg eingeführt.

Die Absolventen werden durch den Bachelor befähigt, in den gehobenen Dienst einzusteigen und können zudem durch einen für die Zukunft geplanten Master bei entsprech­ender Akkreditierung in den höheren Dienst bei Behörden aufsteigen (Feuerwehren, Regierungs­organisationen wie das Tech­nische Hilfswerk, kom­munale und private Gesund­heitsorganisationen wie das Deutsche Rote Kreuz, Technische Überwachungsvereine und Logistikunternehmen).

Das Curriculum ist aus sieben Modulbereichen aufgebaut, die sich in ein Grundlagenstudium (1. Studien­jahr), Fachstudium (2. Studienjahr) und ein Vertiefungsstudium (3. Studienjahr) auf­gliedern. Es wird mit einem anschließenden Praxissemester und der Anfertigung einer Bachelor-Arbeit abgeschlossen. Im Wahlpflicht­fach kann zwischen den Gebieten Umwelt und Gesundheit, Groß­schadens­einsatz und Katastrophenschutz und Führung und Kommunikation entschieden werden.


Bislang gibt es flächendeckend nur eine qualifizierte Ausbildung im Bereich des Einsatzdienstes, die zwei­jährige Ausbildung zum "Rettungsassistenten" sowie vielfältige Schulungs- und Fort­bildungsangebote an verschiedenen Institutionen. Bei den im Managementbereich tätigen Führungs­­­kräften handelt es sich in der Regel um Beschäftigte, die aus fachfremden Ge­bieten für diesen Arbeitsbereich fortgebildet werden.

Bewerbungen für den zum Sommersemester 2006 eingeführten Bachelor-Studiengang "Rescue Engineering" können durch eine Ausnahmeregelung bis zum 15. Februar 2006 an der HAW Hamburg eingereicht werden.

Zitatgeber:
Senator Jörg Dräger, Präses der Behörde für Wissenschaft und Gesundheit: "Die Koopera­tion von HAW Hamburg, LBK und Feuerwehr ermöglicht eine innovative und inter­disziplinäre Aus­bildung. Der Bachelor in "Rescue Engineering" soll eine gleichermaßen wissen­schaftlich fundierte wie praxisorientierte Ausbildung sein. Ich begrüße ausdrücklich, dass Hoch­schulen mit externen Part­nern neue berufsqualifizierende Studiengänge wie "Rescue Engineering" erarbeiten und anbieten."

Senator Udo Nagel, Präses der Innenbehörde: "Ich begrüße die Einrichtung des neuen Studien­ganges Rescue Engineering an der HAW Hamburg. Er wird dazu beitragen, die Qualität und das Management im Rettungs- und Gesundheitswesen noch weiter zu erhöhen. Durch die praxisnahe Ausbildung von Akademikern erhalten private und staatliche Einrichtungen, insbesondere die Feuer­wehr Hamburg, eine weitere Möglichkeit, qualifizierte Nachwuchskräfte zu rekrutieren."

Prof. Dr. Michael Stawicki, Präsident der HAW Hamburg: "Ich bin stolz, dass die HAW Hamburg zusammen mit dem Institut für Notfallmedizin des LBK und der Feuerwehr Hamburg den Studien­gang Rescue Engineering einrichtet. Zusammen mit unseren Partnern zeigen wir, dass wir die Zeichen der Zeit erkannt haben: Angesichts der rasanten technischen Entwicklungen werden leider auch Schadensfälle und Vorbeugemaßnahmen immer komplexer. Deshalb werden wir Rettungs­ingenieure mit dem nötigen Know-how ausbilden. Die Kombination von wissenschaft­licher Ausbildung an der HAW Hamburg und dem Praxiswissen sowohl der Notfall­medizin des LBK als auch der Feuerwehr Hamburg ist optimale Voraussetzung für dieses Studienangebot."

Dieter Farrenkopf, Oberbranddirektor der Feuerwehr Hamburg: "Das Deutsche Komitee für Katastrophenfürsorge begrüßt außerordentlich die Schaffung des neuen Studienganges Rescue Engineering. Dieser Studiengang bietet Studienabgängern gute Berufsaussichten im nationalen und internationalen Katastrophenmanagement"

Dr. Heinzpeter Moecke, Institut für Notfallmedizin der LBK Hamburg GmbH: "Der Studiengang Rescue Engineering wird einen nachhaltigen Beitrag dazu leisten, die Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität bei der Behandlung von Notfallpatienten in Deutschland konti­nuierlich zu verbessern. Außerdem entwickelt sich dadurch ein Kristallisationspunkt für notfall­medizinische Forschung in Hamburg. Die gebündelte notfallmedizinische Kompetenz der LBK Hamburg GmbH, der Feuerwehr Hamburg und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften sind eine solide Basis für den neuen Studiengang."

Kontakt und weitere Informationen:
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg/Fakultät Life Sciences
Prof. Dr. Claus-Dieter Wacker (Dekan)
Tel. +49.40.428 75-6400
E-Mail: claus.wacker@rzbd.haw-hamburg.de
Prof. Dr. Jürgen Lorenz
Tel. +49.40.428 75-6261
E-Mail: juergen.lorenz@rzbd.haw-hamburg.de

Für Rückfragen: Presse und Kommunikation, Dr. Katharina Jeorgakopulos
E-Mail: presse@haw-hamburg.de
Für weitere Rückfragen: Leitung Pressestelle, Peter Braun
E-Mail: Peter.Braun@feuerwehr.hamburg.de
Für weitere Rückfragen: Leitung der Pressestelle (komm.) und Pressesprecher Medizin: Jens Oliver Bonnet
E-Mail: info@lbk-hh.de


Dr. Katharina Jeorgakopulos, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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