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Deutsches Museum, 11.01.08

Mit dem Volkswagen auf die Rennstrecke: Geschichte(n) und Technik der "Formel Vau" im Deutschen Museum

(München, 11. Januar 2008) "Motorsport für jedermann" - das war die Idee, die Mitte der 60-er Jahre die Formel Vau begründete. Mit 10 Fahrzeugen, die Porsche aus den USA holte, begann 1965 der Siegeszug der größten Nachwuchsrennserie der Welt. V

Die ehemalige "Volksformel" nutzte Teile des VW-Käferst zur Motorisierung der kleine Flitzer. Über 3000 Fahrzeuge dieser größten Nachwuchsrennserie der Welt gab es in den 60er und 70er Jahren. Große Rennfahrerkarrieren begannen mit der damals wie heute günstigsten Form, Formelrennsport zu betreiben. Diese Ausstellung eröffnet Innen- und Außensichten der faszinierenden Welt der "wildesten Rennserie aller Zeiten" (Rainer Braun).
Foto: Deutsches Museum

Die ehemalige "Volksformel" nutzte Teile des VW-Käferst zur Motorisierung der kleine Flitzer. Über 3000 Fahrzeuge dieser größten Nachwuchsrennserie der Welt gab es in den 60er und 70er Jahren. Große Rennfahrerkarrieren begannen mit der damals wie heute günstigsten Form, Formelrennsport zu betreiben. Diese Ausstellung eröffnet Innen- und Außensichten der faszinierenden Welt der "wildesten Rennserie aller Zeiten" (Rainer Braun).
Foto: Deutsches Museum

Unter Verwendung von Serienteilen des VW Käfer entstanden damals kleine Formelflitzer, die innerhalb weniger Jahre die Herzen der Zuschauer und Nachwuchsmotorsportler eroberten. Die Serie wurde zur Talentschmiede der Formel 1: spätere Weltmeister wie Niki Lauda, Keke Rosberg oder Emerson Fittipaldi begannen ihre Karrieren in den Formel Vau und später Super Vau-Rennwagen. Heute erleben die Volksrennwagen im Historischen Motorsport eine erstaunliche Renaissance.
"Wir freuen uns, dass wir mit der Sonderausstellung "Formel Vau" eine heute fast vergessene Ausprägung einer der ersten 'Markenformeln' zeigen können. Neben der Präsentation interessanter Fahrzeuge vermittelt die Ausstellung deshalb auch eine Erinnerung an die 'wilden' 1970er Jahre." Erklärt Sylvia Hladky, Direktorin des Verkehrszentrums des Deutschen Museums.
Historie und Technik der Formel Vau und Super Vau stehen im Zentrum der Sonderausstellung der Historischen Formel Vau Europa e.V. Neben acht Formel Vau und Super Vau-Rennwagen und zahlreichen Kleinexponaten stehen zwei prachtvolle und seltene Formel 1 Autos ehemaliger Formel Vau-Piloten im Verkehrszentrum: der Lotus des Formel 1-Weltmeisters von 1970, des Österreichers Jochen Rindt und der Williams des Finnen Keke Rosberg, Europameister in der Formel Super Vau 1974 und Formel 1 Weltmeister 1982.
Die Sonderausstellung wird am Donnerstag, den 17.01.2008 um 15.00 Uhr mit einem Pressetermin von der Direktorin des Verkehrszentrum Frau Sylvia Hladky eröffnet. Dr. Frank Michael Orthey stellt anschließend als 1. Vorsitzender der Historischen Formel Vau Europa e.V. die Ausstellung und ihre Exponate vor.
Am 20.01.2008 findet um 11.30 Uhr ein Vortrag mit Siegfried Schlüter aus der großen Zeit der Formel Vau und Super Vau mit zeitgenössischem Foto- und Filmmaterial statt. Gäste sind u.a. Kurt Bergmann, Wien, und Freddy Kottulinsky, Schleiz.

Weitere Informationen:


Bernhard Weidemann, Deutsches Museum
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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