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Fraunhofer Vision, 05.02.08

Verschleißfreie, hochauflösende Oberflächenmessung in der zerspanenden Industrie

Die Oberflächengeometrie eines Schneidwerkzeugs entscheidet über die Qualität der Zerspanung. Hochwertige Schneidkanten stehen für bessere Schneideigenschaften, längere Standzeiten und höhere Produktivität. Der "EdgeMaster" von Alicona ist ein o

"EdgeMaster": System zur verschleißfreien, hochauflösenden Oberflächenmessung in der zerspanenden Industrie
Quelle: Alicona Imaging GmbH

Mit zunehmender Miniaturisierung und steigender Komplexität von Bauteilen hat sich auch der Bedarf an schnellen, genauen und verschleißfreien Messverfahren zur industriellen Qualitätssicherung massiv erhöht. Besonders in der Mikrobearbeitung von Bauteilen wie der Zerspanung herrscht eine große Nachfrage nach fertigungsintegrierten Mess- und Prüfsystemen, um Produktivität und Werkstückqualität zu erhöhen. Der "EdgeMaster" wurde von Alicona, Anbieter für optische Mess- und Prüftechnik, speziell für den Bedarf der zerspanenden Industrie entwickelt. Das optische Messsystem wird zur hochauflösenden Oberflächenmessung kritischer Parameter wie Verrundungsradien und Kantenwinkel eingesetzt, die die gesamte Oberflächengüte einer Werkzeugschneide und damit die Qualität der Zerspanung maßgeblich beeinflussen.


Der "EdgeMaster" wird als rückführbares und kalibriertes Gerät wahlweise im Labor oder prozessbegleitend in der Fertigung eingesetzt. In der Produktion ist der "EdgeMaster" sehr einfach zu bedienen. Automatisierte Messungen minimieren Benutzereinflüsse und erlauben auch die Bedienung durch ungelerntes Personal. In produktionsnaher Umgebung werden vordefinierte Parameter der Geometrie überprüft und der Anwender erhält das entsprechende IO/NIO-Signal. Für den Bediener gilt lediglich, den Probenhalter mit dem Werkstück zu bestücken, wobei die Einlegeposition keine Rolle spielt.

Erweiterte Messungen werden zur anwenderbestimmten Analyse im Labor eingesetzt. Die Detektierung und wiederholbare Messung von Kantenausbrüchen, Verschleißanalysen und der Soll/Ist-Vergleich zwischen Werkstück und dem entsprechenden CAD-Modell sind die typischsten Anwendungen. Sowohl in der Produktion als auch im Labor werden Messergebnisse mit einer vertikalen Auflösung von bis zu 10 nm erzielt. Radien werden im Bereich von 3 µm bis 150 µm gemessen, Winkel bis zu einer minimalen Größe von 20°. Mit der Anbindung an qs-STAT wird das Messsystem für die Qualitätssicherung noch aussagekräftiger werden und gezielte Maßnahmen zur Optimierung der Fertigung ermöglichen.

Der "EdgeMaster" beruht auf dem Verfahren der Fokus-Variation. Das Funktionsprinzip basiert auf der geringen Schärfentiefe einer optischen Vergrößerung. Die Oberfläche wird vertikal gescannt und der Anwender erhält sowohl die topographische als auch die vollständige Farbinformation seines Werkstücks. Zusätzlich wird durch den Einsatz dieser Technologie eine Reihe von Vorteilen gewonnen. Messungen sind verschleißfrei, da keine Taster gebraucht werden. Die hohe Genauigkeit des Systems ist unabhängig vom Glanzgrad. Matte, ungesinterte Rohlinge werden mit derselben hohen vertikalen Auflösung gemessen wie das polierte und damit stark spiegelnde Endprodukt. Die Fokus-Variation ist im aktuellen Entwurf zur ISO Norm 25178 zur Standardisierung von optischen Messverfahren enthalten.

Das System wird im Rahmen der Sonderschau "Berührungslose Messtechnik" anlässlich der Control 2008 in Stuttgart, 22. bis 25. April, in Halle 1, Stand 1626, vorgestellt. Die Sonderschau will einen Beitrag zur Verbreiterung der Akzeptanz berührungsloser Messtechnik leisten, indem an einigen ausgewählten Exponaten die Konstruktionsprinzipien, Eigenheiten und Grenzen der neuen Messmöglichkeiten demonstriert werden. Die Sonderschau findet mit Unterstützung der P. E. Schall GmbH, den Mitgliedern des Control-Messebeirats und der Fraunhofer-Allianz Vision statt.

Die Fraunhofer-Allianz Vision ist ein Zusammenschluss von Fraunhofer-Instituten zu den Themen Bildverarbeitung, optische Inspektion und 3-D-Messtechnik, Röntgenmesstechnik und zerstörungsfreie Prüfung.

Fachkontakt:
Alicona Imaging GmbH
Mag. Astrid Krenn
Teslastraße 8
8074 Grambach/Österreich
Telefon: +43 316 4000-742
Fax: +43 316 4000-711
E-Mail: astrid.krenn@alicona.com
http://www.alicona.com

Pressekontakt:
Fraunhofer-Allianz Vision
Regina Fischer M. A.
Am Wolfsmantel 33
91058 Erlangen
Telefon: +49 9131 776-530
Fax: +49 9131 776-599
E-Mail: vision@fraunhofer.de
http://www.vision.fraunhofer.de

Weitere Informationen:


Regina Fischer M.A., Fraunhofer Vision
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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In der Chemie gibt es zur Oberflächenmessung zwecks Bestimmung der spezifischen Oberfläche eines Pulvers mehrere Verfahren:
- Sorptionsverfahren, bei denen die spezifische Oberfläche durch Adsorption von Gasen bestimmt wird
- Fotometrische Verfahren
- Durchströmungsverfahren, beispielsweise mit dem Blaine-Gerät Wikipedia


 

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Zerspanen, nach DIN 8580 auch Spanen genannt, bezeichnet in der Technologie alle mechanischen Bearbeitungsverfahren, bei denen das Material in die gewünschte Form gebracht wird, indem überflüssiges Material in Form von Spänen abgetragen wird. Üblicherweise wird der Begriff Spanen (Zerspanen) heute meist im Zusammenhang mit der Metallbearbeitung gebraucht, obwohl auch die spanende Bearbeitung aller anderen festen Werkstoffe wie Holz und Kunststoff dazu gehört. Dazu hat die Industrialisierung und die damit einhergehende Entwicklung der Massenfertigung entscheidend beigetragen. Aus den Maschinenarbeitern in der Metallindustrie entwickelte sich das Berufsbild des Zerspanungsfacharbeiters bzw. Zerspanungsmechanikers. Genau genommen gehören aber auch die manuellen spanenden Formgebungsverfahren zum Spanen. Das Spanen ist ein Themenfeld in der Produktionsforschung. Wikipedia


 

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