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Technische Universität Ilmenau, 28.02.06

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Technische Universität Ilmenau, 28.02.06

TU Ilmenau auf CeBIT und Hannover Messe 2006

Mit insgesamt sieben Exponaten aus aktueller Forschung und Entwicklung ist die TU Ilmenau auf dem Gemeinschaftsstand "Forschung für die Zukunft" der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bei der diesjährigen CeBIT und Hannover Messe vertreten.

Auf der CeBIT 2006 vom 9. bis 15. März 2006 stellt die TU Ilmenau zwei Projekte aus der Fakultät für Informatik und Automatisierung vor:

Das Fachgebiet Integierte Hard- und Softwaresysteme präsentiert das Exponat "Netze der Zukunft". Die Wissenschaftler stellen Protokolle, Architekturen und Optimierungsmethoden für künftige Funkzugangsnetzwerke vor, die sowohl den Technologien der Mobilkommunikation als auch der IP-basierten Technologien gerecht werden. (Prof. Andreas Mitschele-Thiel, Tel. 03677 69-2870; email:andreas.mitschele-thiel@tu-ilmenau.de)


Das Fachgebiet Graphische Datenverarbeitung ist mit dem Forschungsergebnis "Echtzeitvisualisierung ohne Grenzen" auf der CeBIT präsent. Vorgestellt wird eine innovative Grafik-Technologie, die basierend auf einem output-sensitiven Algorithmus annähernd konstant hohe Bildwiederholungen unabhängig von der Komplexität der Modelle ermöglicht. In Verbindung mit moderner Shader-Technologie können mit dieser Technologie photo-realistische Beleuchtungseffekte für beinahe unbegrenzte Modellgrößen in Echtzeit auf einem Standard-PC realisiert werden. (Prof. Beat Brüderlin, Tel. 03677 69-2767; email: beat.bruederlin@tu-ilmenau.de)

Dieses Exponat wird ebenfalls auf der Hannover Messe vom 24. bis 28. April 2006 ausgestellt.

Gemeinsam präsentieren das Fachgebiet Graphische Datenverarbeitung (Fakultät für Informatik und Automatisierung) und das Fachgebiet Konstruktionstechnik (Fakultät für Maschinenbau) das interdisziplinäre Forschungsergebnis "Neue Software für die Produktentwicklung: Entwurf, Simulation, Visualisierung" auf der Hannover Messe 2006. Die gemeinsam von Informatikern und Konstrukteuren entwickelte Software bietet innovative Lösungen für Entwurf, Simulation und Visualisierung von Maschinen, Geräten, Fahrzeugen und weiteren technischen Systemen. (Prof. Beat Brüderlin, Tel. 03677 69-2767; email: beat.bruederlin@tu-ilmenau.de; Prof. Günter Höhne, Tel. 03677 469020;
email: guenter.hoehne@tu-ilmenau.de)

Die TU Ilmenau ist außerdem mit zwei Exponaten aus der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik auf der Hannover Messe vertreten:

Das Fachgebiet Elektrische Energieversorgung stellt das Projekt "Systemtechnische Optimierung der Übertragung elektrischer Energie an Versorgungsengpässen" vor. Mit der Zunahme nicht deterministischer Energieeinspeisungen (z. B. Windenergie) und der Liberalisierung bzw. Globalisierung des Energiemarktes kommt es zu zahlreichen Engpässen in der Energieversorgung. Das vorgestellte Modell beschreibt, wie durch den Einsatz moderner Technologien der Systemintegration und Leittechnik das Engpassproblem gelöst werden kann. (Prof. Dirk Westermann, Tel. 03677 69-2838; email: dirk.westermann@tu-ilmenau.de)

Das Fachgebiet Elektrothermische Energiewandlung präsentiert das Exponat "Werkstoffentwicklung und MHD-Anwendungen in starken Magnetfeldern". Es wird ein Gerätesystem vorgestellt, das die Beeinflussung von Werkstoffen und technischen Vorgängen in einem homogenen magnetischen Gleichfeld bis zu 5 Tesla, bei Temperaturen bis zu 1800 K sowie an Luft- oder speziellen Atmosphären gestattet. Derzeit untersuchen die Forscher den Einfluss des Magnetfeldes auf die Kristallation in Glaskeramiken und anorganischen Schmelzen. (Prof. Dietmar Schulze, Tel. 03677 69-2852; email: dietmar.schulze@tu-ilmenau.de)

Wiederum ist auch das PATON der Universität auf der Hannover Messe präsent. Vorgestellt wird das Exponat "PATONanalist". PATONanalist ein Tool für die rationelle Unterstützung von Marktanalysen, insbesondere auf technologischen und wissensgeprägten Gebieten. (Prof. Reinhard Schramm, Tel. 03677 69-4572, email: paton@tu-ilmenau.de)


Wilfried Nax M.A., Technische Universität Ilmenau
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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