Hilfe: Sie befinden sich auf...

Fachhochschule Oldenburg / Ostfriesland /..., 07.11.00

Archiv

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Fachhochschule Oldenburg / Ostfriesland /..., 07.11.00

SQUAT Workshop

SQUAT Workshop
Über 50 Teilnehmer aus den norddeutschen Küstenländern zu Gast an der FH in Oldenburg

Die Fachbereiche Seefahrt und Vermessungswesen der Fachhochschule Oldenburg / Ostfriesland / Wilhelmshaven veranstalten zum Thema SQUAT einen zweitägigen Workshop. Dieser findet am 8. und 9. November in Oldenburg und Elsfleth statt und hat sehr große Resonanz im maritimen Umfeld gefunden: Über 50 Teilnehmer aus den norddeutschen Küstenländern und dem benachbarten Dänemark werden erwartet. Sie kommen aus Reedereien, Schifffahrtsbehörden und renommierten Forschungsinstituten.


Wissenschaftler der Unis Hamburg und Berlin nehmen teil
Die Reederei Maersk beispielsweise, die mit ihren immer größeren Containerschiffen an engen Fahrwassern gelegene Häfen ansteuert, erhofft sich durch neue Erkenntnisse über den Squat einen Gewinn an Sicherheit und Wirtschaftlichkeit des Seetransports. Vertreten sind ebenfalls die Wasser- und Schifffahrtsdirektionen Nord und Nordwest, sowie praktisch alle Wasser- und Schifffahrtsämter. Von den Universitäten in Hamburg und Berlin kommen Wissenschaftler, die an der Berechnung der dynamischen Schwimmlage von Schiffen arbeiten.

Höhere Sicherheit und größere Ökonomie
Unter SQUAT wird die hydrodynamisch bedingte Tiefertauchung eines in Fahrt befindlichen Schiffes verstanden. Dieser Effekt ist wegen der außerordentlich komplexen Strömungsverhältnisse am Schiff nicht genau genug bekannt. Um Grundberührungen zu vermeiden sind deshalb von der Schiffsführung hohe Sicherheitszuschläge zu berücksichtigen. Neben dem Sicherheitsaspekt spielt Squat aber auch eine ökonomische Rolle. Auf den Seeschifffahrtsstraßen werden Verkehrsvorschriften erlassen, die letztlich die transpotierten Ladungsmengen beschränken. Eine unzureichende Kenntnis der dynamischen Tiefgänge führt zu restriktiven Vorschriften und begrenzt damit die Kapazität der Wasserstraße und der an ihr gelegenen Häfen.
Zwölf Vorträge zu theoretischen, experimentellen und praxisbezogenen Aspekten des Themas sollen informieren und vor allem zu Diskussionen anregen, denen im Veranstaltungsplan viel Zeit gewidmet ist. Den Oldenburger Fachbereichen bietet sich die Gelegenheit, ihre aktuellen Forschungsergebnisse und die zukünftigen Aktivitäten vorzustellen.

Dienstleistungsangebot an die maritime Wirtschaft
Während ein vom Bundesforschungsministerium (BMB+F) gefördertes Projekt zur numerischen Analyse des Squat kurz vor dem erfolgreichen Abschluss steht, konzentrieren sich die zukünftigen Arbeiten auf die messtechnisch möglichst genaue Erfassung des Phänomens. Ein Drittmittelantrag liegt dem BMB+F vor. Mit einer Bewilligung ist noch in diesem Jahr zu rechnen.
Ziel des gesamten Forschungsprojekts ist die Entwicklung eines Dienstleistungs-angebots an die maritime Wirtschaft und die Schifffahrtsverwaltung zur besseren quantitativen Voraussage des Squat, die sich sowohl auf Messungen als auch auf fundierte theoretische Erkenntnisse stützt.

Weitere Informationen:


Anke Westwood, Fachhochschule Oldenburg / Ostfriesland / Wilhelmshaven
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Handschlag zwischen Mensch und Technik 
 Kürzeste Lichtimpulse erzeugt Völlig neue Experimente werden nun möglich