Hilfe: Sie befinden sich auf...

Hochschule Niederrhein - Niederrhein University of..., 16.06.05

Archiv

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.
Sie können auf die im Artikel enthaltenen Bilder klicken, um eine größere Version des Bildes angezeigt zu bekommen.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Hochschule Niederrhein - Niederrhein University of..., 16.06.05

Von der Simulation zur Produktverbesserung - die Strömungen in Papiermaschinen

Transatlantisches Forscherteam: Dr. Johannes Leisen (l.) und Prof. Dr. Peter Farber

Transatlantische Forschungskooperation Krefeld - Atlanta zum Nutzen der Wirtschaft

Im Kernspinntomographen schlägt für die Simulation die Stunde der Wahrheit

Prof. Dr. Peter Farber ist der "Simulierer", Dr. Johannes Leisen der Mann fürs Messen. Zusammengetan haben sich die Wissenschaftler, um die Wege und die Effekte der Wasserströmungen in Technischen Textilien zu verstehen, wie sie zum Beispiel in Papiermaschinen eingesetzt werden. Denn wo es braust und schäumt und kein Auge blicken kann, steckt erhebliches Potenzial für Verbesserungen. Den Wirkungsgrad von bestimmten Technischen Textilien in Papiermaschinen zu erhöhen ist das erklärte Ziel der an der Hochschule Niederrhein in Krefeld und dem Georgia Institute of Technology in Atlanta/USA wirkenden Wissenschaftler. Durch Kooperation mit den Unternehmen Heimbach in Düren/NRW und AstenJohnson in den USA und Kanada können die erzielten Ergebnisse direkt in der Praxis überprüft werden.

Weil die Forschungsarbeiten für sehr viele Hersteller und Anwender von Technischen Textilien von großem Interesse sind, werden sie vom Ministerium für Wissenschaft und Forschung des Landes NRW und dem amerikanischen National Textile Center mit zusammen rund 550.000 Euro für drei Jahre gefördert. Ein Jahr haben Farber und Leisen bereits gemessen und simuliert und gerade erste Ergebnisse auf einer internationalen Tagung in Berlin vorgestellt. "Uns interessiert zum Beispiel, wie die Textilien Papierfasern aus dem Wasser herausfiltern", erklärt Prof. Dr. Farber, der am Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik einen Forschungsschwerpunkt für Computational Fluid Dynamics (CFD) betreibt. Die Effekte der auf den Simulationen aufbauenden Gewebekonstruktionen werden in Atlanta von Dr. Leisen mittels eines Kernspinntomographen experimentell gemessen. Der aus Speyer stammende Chemiker beschäftigt sich als Senior Research Scientist an der School of Polymer, Textile & Fiber Engineering schwerpunktmäßig mit Materialanalysen. Die Hauptkomponente des von Dr. Leisen eingesetzten NMR Mikroskops ist ein mit flüssigem Stickstoff und Helium gekühlter Magnet. Wegen seines roboterähnlichen Aussehens wurde dieser nach einem "Filmkollegen" aus der Star Wars Saga benannt.

Kennen gelernt haben sich Leisen und Farber über einen am gleichen Institut forschenden Professor. Seitdem gibt es einen lebhaften Austausch bei mindestens zwei Treffen pro Jahr und ständigem Email-Kontakt. Um sich über den Fortgang der Forschungsarbeiten zu informieren, muss Prof. Farber aber nur seine Frau Karin fragen. Die an der RWTH Aachen im Maschinenbau promovierte "Textilerin" sitzt direkt gegenüber dem Gang und wurde für das Projekt als wissenschaftliche Mitarbeiterin eingestellt.


Rudolf Haupt M.A., Hochschule Niederrhein - Niederrhein University of Applied Sciences
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Schüler präsentieren Solarzelle mit Zukunft / Sieger des ersten VDI-Schülerforums in Darmstadt stehen fest 
 "Flugschreiber" für Maschinen