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Fachinformationszentrum Karlsruhe, 28.01.08

Durch Sanieren mehr Komfort und weniger Kosten

Aktualisiertes BINE-Informationspaket "Altbauten sanieren - Energie sparen" erschienen

Cover des neuen BINE-Informationspaket "Altbauten sanieren"

Wohngebäude sind langlebig. Die meisten Häuser wurden zu Zeiten geplant und gebaut, als die Energiepreise noch bei weniger als der Hälfte des heutigen Niveaus lagen. Dabei lässt sich der Wärmebedarf eines "Altbaus" mit einer durchdachten und konsequenten Sanierung um 70% und mehr senken und der Wohnkomfort beträchtlich steigern. So verdienen dann auch Häuser aus dem Gebäudebestand das Prädikat Energiesparhaus. Zu den Altbauten zählen unter dem Kriterium Energieeffizienz fast alle Häuser, die vor mehr als 15 Jahren errichtet wurden. Die Energiedaten eines Gebäudes werden über den jetzt obligatorischen Energiepass in Zukunft bei Vermietung und Verkauf erheblich an Bedeutung gewinnen. In der Buchreihe der BINE-Informationspakete ist jetzt die aktualisierte und erweiterte Ausgabe von "Altbauten sanieren - Energie sparen" erschienen. Das Buch gibt einen Überblick über die Grundlagen der Gebäudesanierung, stellt geeignete Lösungen vor und präsentiert gut gelungene Beispiele.


Im Laufe der Jahre fallen in jedem Haus größere Instandhaltungsarbeiten an. Bei dieser Gelegenheit kann ein Bauherr mit nur geringen Mehrkosten gleichzeitig Maßnahmen zum Energiesparen realisieren. Warum nicht gleich "Nägel mit Köpfen" machen, wenn ohnehin ein Gerüst steht, das Dach abgedeckt wird und Dreck, Staub und Lärm nicht mehr zu vermeiden sind? Das Buch "Altbau¬ten sanieren - Energie sparen" hilft, die Chancen bei diesen Modernisierungs¬maßnahmen zu erkennen und zu nutzen.

Als Autoren für dieses BINE-Informationspaket konnten Prof. Fred Ranft und Dr. Doris Haas-Arndt gewonnen werden. Herr Ranft lehrt als Professor für "Entwerfen - ökologische Planungs- und Entwurfskonzepte" an der FH Köln und verfügt als Partner des Planungsbüros casa (Aachen) über eine langjährige Erfahrung in der energetischen Gebäudesanierung. Frau Haas-Arndt lehrt seit 2005 die Fächer "Technischer Ausbau, Bauökologie und energieeffizientes Bauen im Bestand" im Fachbereich Architektur und Städtebau der Universität Siegen.

F. Ranft/D. Haas-Arndt:
Altbauten sanieren - Energie sparen.
2008.
Solarpraxis AG, Berlin.
2. vollständig überarbeitete Auflage, durchgehend farbig,
160 Seiten, broschiert
ISBN: 978-3-934595-78-1
24,80 EURO

Kontakt

BINE Informationsdienst
Uwe Milles
Pressearbeit
Tel. 0228/9 23 79-26
Fax 0228/9 23 79-29
E-Mail presse@bine.info
Kaiserstraße 185-197
53113 Bonn
http://www.bine.info

Hinweis für Redaktionen

Diesen Pressetext sowie eine druckfähige Grafik-Datei des Covers finden Sie unter http://www.bine.info. Gerne können wir Ihnen ein kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung stellen.

Eine Leseprobe des neuen BINE-Informationspaketes finden Sie unter

http://www.bine.info/...on/LeseprobeAltbausanieren.pdf

Weitere Informationen:


Rüdiger Mack, Fachinformationszentrum Karlsruhe
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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Als Altbau wird ein Wohngebäude überwiegend aufgrund seiner Beschaffenheit und der während bestimmter Zeitperioden üblichen Bauweise bezeichnet. Hiermit ist im Wesentlichen die bis zum zweiten Weltkrieg übliche Bauweise im Wohnungsbau gemeint, bei der typischerweise Mauerwerkswände, Holzbalkendecken und Kastenfenster verwendet wurden. Der Beginn der Bauausführung von Betonwänden und -decken sowie Verbund- und Isolierglasfenstern markiert deshalb allgemein das Ende der Altbauära und wird in Deutschland meist auf das Jahr 1949 datiert. In dieser Weise wird der Begriff zum Beispiel auch im Berliner Mietspiegel definiert und verwendet. Ein weiteres Kriterium, das gern als typisch für einen Gründerzeitaltbau genannt wird, ist die lichte Raumhöhe von mehr als 3,00 Metern. Der Begriff steht im Gegensatz zum Begriff des Neubaus. Wikipedia


 

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