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Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V., 12.02.08

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Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V., 12.02.08

Neue Materialien erzeugen Strom aus Wärme

Bei der Verbrennung von Kohle, Gas und Benzin in Kraftwerken oder Motoren geht mehr als die Hälfte der theoretisch verfügbaren Energie ungenutzt als Abwärme verloren. Diese Wärme wandeln thermoelektrische Materialien in elektrische Energie um und erhöhen

Seit mehr als 50 Jahren existieren Peltierkühler, die Wärme abführen und elektronische Bauteile oder Campingboxen kühlen und dabei Strom verbrauchen. Thermoelektrika nehmen umgekehrt aus Temperaturdifferenzen Wärme auf und erzeugen Strom. Beim Auto käme mit einem Thermoelektrikum der Strom für Autoradio, Beleuchtung und Klimaanlage nicht nur aus der Lichtmaschine, sondern auch aus überschüssiger Wärme im Motorraum.

Andere Anwendungen sind bereits auf dem Markt, beispielsweise thermoelektrische Uhren, die Körperwärme als Energiequelle nutzen. Das Praktische: Elektronik, die Energie aus Körper- oder Raumluftwärme holt, macht unabhängig von Netzanschlüssen, Batterien oder Akkus. Das Marktpotenzial für Thermoelektrika ist daher enorm.

Bisher fehlten Materialien, deren Wirkungsgrade hoch genug sind, um ihre aufwendige Produktion zu rechtfertigen. Wie inzwischen Forscher mit Nanotechnik die Effizienz von Thermoelektrika verdreifachten, berichten die Chemiker Sabine Schlecht und Harald Böttner in der Februarausgabe der "Nachrichten aus der Chemie". Ein PDF-File des Beitrages gibt es kostenlos bei der Redaktion unter nachrichten@gdch.de.

Nahezu 80.000 anspruchsvolle Chemiker und Chemikerinnen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Lehre informieren sich mit den "Nachrichten aus der Chemie" über Entwicklungen in der Chemie, in angrenzenden Wissenschaften sowie über gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekte. Kennzeichen der Zeitschrift der Gesellschaft Deutscher Chemiker sind das breite Spektrum der Berichte, das einmalige Informationsangebot an Personalien, Veranstaltungs- und Fortbildungsterminen sowie der große Stellenmarkt.

Weitere Informationen:


Dr. Ernst Guggolz, Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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Elektrischer Strom ist die Bezeichnung für eine gerichtete Bewegung von Ladungsträgern, zum Beispiel von Elektronen oder Ionen, in einem Stoff oder im Vakuum. Ruhende Ladungsträger können durch unterschiedliche Kräfte in Bewegung gesetzt werden, in wichtigen Fällen sind das Coulomb- oder Lorentzkräfte. Einmal in Bewegung, können sich die Ladungsträger auch in feldfreien Räumen weiterbewegen. Ein Beispiel dafür ist die Elektronenbewegung in einer Elektronenröhre. Wikipedia


 
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Wärme (auch Wärmemenge) ist eine physikalische Größe, eine Prozessgröße. Sie kann sowohl mikroskopisch durch die Kinetische Theorie, als auch makroskopisch durch die Thermodynamik beschrieben werden. Wikipedia


 

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