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Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB), 23.04.08

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Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB), 23.04.08

Klein, schwarz, schnell: PTB präsentiert autarken Datenlogger im Taschenformat

Ob ionisierende Strahlung, Umdrehungen, Durchflussmengen - alles, was sich in Impulsen ausdrückt, kann er zählen, und zwar schnell: der neu entwickelte Datenlogger der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB). Dabei passt er mit seinen 9 cm x 6 cm x 2 cm in jede Hosentasche. An den kleinen Kasten können vier Geräte gleichzeitig angeschlossen werden und die vier schnellen unabhängigen Zähler können bis zu 100 Millionen Impulse pro Sekunde (100 MHz) erfassen. Der Datenlogger speichert seine Messergebnisse auf eine handelsübliche SD-Speicherkarte und hebt dadurch die bisherige Begrenzung interner Speicher auf. Er eignet sich besonders für Langzeitmonitoring an Orten, die - aufgrund von Gefahren für die menschliche Gesundheit - schwer zugänglich sind. Gleichzeitig ist er in der Lage, Messwerte auf seinem brillanten OLED-Bildschirm grafisch darzustellen. Zu sehen gibt es diese Neuheit auf der Messtechnik-Messe SENSOR+TEST vom 6. bis 8. Mai 2008 in Nürnberg (Halle 8, Stand 8221).

Der Miniatur-Datenlogger, der als Labormuster existiert, ist kleinserienreif und ein wahrer Alleskönner: Seine vier Eingänge eignen sich sowohl für schnelle Impulszählungen als auch für Analogsignalmessungen, er hat optionale serielle Schnittstellen, die das gleichzeitige Auslesen weiterer Messgeräte ermöglicht. Auf Grund der hohen Speicherkapazität kann er die zeitlichen Verläufe von Messungen speichern, die dann grafisch dargestellt werden können. Sperrige Tischgeräte und umfangreiche Hard- und Software, wie sie bisher bei komplexen Impulszählungen üblich sind, werden damit in vielen Bereichen überflüssig. All dies bewältigt der Mini-Logger mit einem minimalen Stromverbrauch von weniger als 100 mW. Vielseitig und klein wie er ist, hat er das Zeug zum universellen Einsatz in Industrie und Forschung.


Neben dem Mini-Datenlogger präsentiert die PTB auf der Messe ein weiteres Beispiel für den Technologietransfer von der Forschung in die Industrie, nämlich ein Verfahren zur Volumenbestimmung großer Lagertanks. Das System basiert auf einem 3D-Laser-Scansystem, das alle Anforderungen an das gesetzliche Messwesen im Rahmen des Eichgesetzes erfüllt: Der Laserkopf ist in der Lage, den gesamten Innenbereich des Tanks sowohl horizontal als auch vertikal 0,25 Grad-Schritten abzutasten. Die speziell entwickelte Software erstellt vollautomatisch die entsprechende Fülltabelle des vermessenen Tanks. Für die bisher übliche, sehr zeitintensive und aufwendige Vermessung der äußeren Tankhülle wird damit ein effizientes und modernes Verfahren als Alternative angeboten.

Um die neuen Anforderung und Chancen der Volumenmesstechnik näher zu beleuchten, lädt die PTB alle Interessierten während der Messe am 7. Mai von 13.00 Uhr bis 16.30 Uhr zu einem Kongress unter dem Titel "Optische Methoden in der Mengen- und Durchflussmessung" ein (CCN Ost, Raum Stockholm). Referenten aus Forschung und Industrie bieten dort Vorträge zu den Themenfeldern "Optische Strömungsmessung von Gasen" und "Optische Verfahren zur Flüssigkeits- und Wärmemessung" an.
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Die Messe im Internet:
http://www.sensor-test.de

Ansprechpartner in der PTB:
Datenlogger: Frank Langner, Fachbereich 6.4 Ionenbeschleuniger und Referenzstrahlungsfelder, Tel. (0531) 592 - 6484, E-Mail: Frank.Langner@ptb.de
Volumenbestimmung in Lagertanks: Dr. Ing. Gudrun Wendt, Fachbereich 1.5 Flüssigkeiten, Tel. 0531) 592 - 1500, E-Mail: gudrun.wendt@ptb.de
Technologietransfer: Dr. Bernhard Smandek, Tel. (0531) 592 - 8303, E-Mail: bernhard.smandek@ptb.de

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Die Nachrichten finden Sie direkt auf der PTB-Homepage: http://www.ptb.de


Imke Frischmuth, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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Als Analogsignal wird ein Signal bezeichnet, wenn seine Stärke (Amplitude) kontinuierlich jeden Wert zwischen einem Minimum und einem Maximum annehmen kann. Dieses trifft auf nahezu alle realen Prozesse oder Zustände zu. Theoretisch ist es möglich beliebig kleine Signaländerungen zu registrieren (sehr großer Dynamikumfang). Wikipedia


 

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Ein Datenlogger ist ein Messgerät, welches physikalische Messdaten über eine bestimmte Zeit hinweg erfassen kann (z. B. Temperaturen, Spannungen uvm.). Wikipedia


 

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Ziel einer Messung ist es, eine verlässliche Aussage zu erhalten über die Größe eines unbekannten Objekts. Das Messergebnis ist in der Regel Grundlage für sich darauf stützende Entscheidungen. Ein vollständig formuliertes Messergebnis beinhaltet eine zusätzliche Aussage über die maximal mögliche Messabweichung. Wikipedia


 

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