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Kerntechnik mit Sicherheit

Im Programm Nukleare Sicherheitsforschung des Forschungszentrums Karlsruhe werden zwei Themen bearbeitet:

Das Ziel bei der Sicherheitsforschung für Kernreaktoren ist es, den sicheren Betrieb von Kernreaktoren zu gewährleisten und eventuelle Risiken zu minimieren. Dazu werden die zur Zeit im Betrieb befindlichen Kernreaktoren im Hinblick auf Auslegungsstörfälle, auslegungsübergreifende Störfälle und mögliche radiologische Folgen untersucht.

Das Ziel bei der Sicherheitsforschung zur nuklearen Entsorgung ist die sichere und dauerhafte Entsorgung radioaktiver Abfälle zum Schutz heutiger und künftiger Generationen. Dazu werden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zur Verminderung der Radiotoxizität hochradioaktiver Abfälle, zur Langzeitsicherheit der Endlagerung und zur Immobilisierung hochradioaktiver Abfälle durchgeführt.

Eine wichtige Aufgabe des Programms Nukleare Sicherheitsforschung ist der Kompetenzerhalt auf dem Gebiet der nuklearen Sicherheit. Auch nach dem Ausstiegsbeschluss der Bundesregierung besteht über Jahrzehnte ein erheblicher Bedarf an Nachwuchskräften, um in der Industrie, bei Genehmigungsbehörden und Gutachtern, sowie an den Universitäten und in Forschungseinrichtungen höchstes wissenschaftlich-technisches Niveau zu gewährleisten.

Die "Nachrichten", die wissenschaftliche Zeitschrift des Forschungszentrums Karlsruhe, erscheinen nun schon im 36. Jahrgang seit der Erstausgabe im Jahr 1969. Seit 1995 beleuchten vier Themenhefte pro Jahr Ausschnitte aus dem Forschungs- und Entwicklungsprogramm des Forschungszentrums Karlsruhe. In ihnen stellen Wissenschaftler des Forschungszentrums ihre Arbeiten dar - mit wissenschaftlichem Anspruch, der auch ein breiteres Publikum nicht ausschließt.

Die neueste Ausgabe der "Nachrichten" können Sie bei der Stabsabteilung Öffentlichkeitsarbeit des Forschungszentrums Karlsruhe (Tel. 07247 82-2861, Fax: 07247 82-5080) an-fordern oder im Internet unter http://www.fzk.de/nachrichten einsehen. Dort finden Sie auch ein Archiv mit älteren Ausgaben.

Das Forschungszentrum Karlsruhe ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, die mit ihren 15 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 2,1 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands ist. Die insgesamt 24 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Helmholtz-Gemeinschaft forschen in den Bereichen Struktur der Materie, Erde und Umwelt, Verkehr und Weltraum, Gesundheit, Energie sowie Schlüsseltechnologien.

Joachim Hoffmann 25. August 2004

Weitere Informationen:


Inge Arnold, Forschungszentrum Karlsruhe in der Helmholtz-Gemeinschaft
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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