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Fachinformationszentrum Karlsruhe, 04.03.04

Höchstleistung in praller Sonne

Solarthermische Kraftwerke auch in Südeuropa

Sie stehen am liebsten in der prallen Sonne. Denn nur bei einem hohen Anteil an direktem Sonnenlicht können solarthermische Kraftwerke genügend Energie fokussieren. Unter den verschiedenen Ansätzen und Konzepten haben sich drei unterschiedliche Technologien durchgesetzt: die Parabolrinnensysteme, die Solarturmtechnik und die so genannten Dish-Stirling-Systeme. Alles Technologien für die Sahara? Nicht unbedingt! Auch in Südeuropa werden diese Kraftwerke künftig Strom liefern. Unter der spanischen Sonne sind zur Zeit mehrere Kraftwerksprojekte geplant. Zum Einsatz kommt Technik, die maßgeblich auch in Deutschland entwickelt wurde. Über die unterschiedlichen Kraftwerkstypen ihre Technologie und ihre Chancen berichtet das neue BINE-Projekt-Info "Solarthermische Kraftwerke".


Das Info ist erhältlich bei BINE Informationsdienst, Tel. 0228/9 23 79-0 oder direkt im Internet unter www.bine.info.

Mit dem Zukunftsinvestitionsprogramm ZIP fördert die Bundesregierung seit 2002 die weitere Entwicklung dieser Technologie bis zur Markteinführung. Dabei sollen die Kosten weiter deutlich reduziert werden. Vor allem Länder des so genannten Sonnengürtels der Erde, können mit dem Einsatz dieser Technik zu einer klima- und umweltfreundlichen Stromversorgung beitragen und den Anteil fossiler Energien bei der Wärme- und Stromerzeugung reduzieren.

Solarthermische Kraftwerke sind eine bereits heute wirtschaftlich interessante Option, Strom in energiewirtschaftlichen Dimensionen und zudem CO2-frei zu erzeugen. Die Parabolrinnenkraftwerke in Kalifornien (USA) haben eine Gesamtleistung von jetzt 350 Megawatt und machen klar, dass Solarstrom zu durchaus konkurrenzfähigen Preisen erzeugt werden kann.

Jetzt kommt auch in Europa wieder Bewegung in das Thema: Spanien hat die Vergütung für Strom aus solar betriebenen Kraftwerken deutlich angehoben.

Der technische und ökonomische Erfolg der gestarteten Projekte wird zeigen, ob auch Europa künftig auf solarthermische Stromerzeugung setzen kann.

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Hinweis für Redaktionen:
Diesen Pressetext, eine pdf-Datei der Broschüre und eine druckfähige Grafik-Datei des Covers finden Sie unter www.bine.info in unserem Pressebereich. Bitte senden Sie uns bei Verwendung ein Belegexemplar.

BINE Informationsdienst
Mechenstraße 57
53129 Bonn
Jutta Perl-Mai
Tel. +49 (0) 228/9 23 79-0
Fax +49 (0) 228/9 23 79-29
E-Mail:presse@bine.info

BINE ist ein Informationsdienst der Fachinformationszentrum Karlsruhe GmbH und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) gefördert.

Weitere Informationen:


Rüdiger Mack, Fachinformationszentrum Karlsruhe
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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