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Fachhochschule Lausitz, 04.11.02

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Fachhochschule Lausitz, 04.11.02

Großer Erfolg für Architekten der FH Lausitz

Verteter von Vattenfall Europe und der FHL am Modell des Verwaltungsgebäudes, darunter Prof. Dr. Kurt Häge - Vorstand von Vattenfall Europe (2. v. r.), FHL Präsidentin Dipl.-Jur. Brigitte Klotz (3. v. r.) u. Prof. Dr. Rolf-Rüdiger Sommer (4. v. r).

Modell des neuen Verwaltungsgebäudes von Vattenfall Europe.

Erster Platz im Gutacherverfahren
für neues Verwaltungsgebäude von Vattenfall Europe

Auf einen großen Erfolg kann die Fachhochschule Lausitz verweisen. Das Verwaltungsgebäude Lausitz von Vattenfall Europe Mining & Generation mit dem Regionalzentrum Ost von Vattenfall Europe Transmission wird auf Grundlage des Entwurfes einer studentischen Projektgruppe aus dem Studiengang Architektur unter Leitung von Prof. Dr. Rolf-Rüdiger Sommer gebaut.

Die Vorstände der Lausitzer Braunkohle Aktiengesellschaft (LAUBAG) und der Vattenfall Europe Generation AG & Co. KG haben sich im Ergebnis eines konkurrierenden Gutachterverfahrens für den Entwurf der Fachhochschule Lausitz (FHL) entschieden.

Aus dem Wettbewerb mit rund 50 weiteren Architekturbüros gingen die Architekten der FHL, Prof. Dr. Rolf-Rüdiger Sommer, Dipl.-Ing. (FH) Annette Schwarz mit den Studierenden Uli Weineck, Thomas Gohr und Roberto Demuth, als Sieger hervor.

"Wir sind sehr stolz darauf, dass gerade die Fachhochschule Lausitz den ersten Platz im Gutachterverfahren belegt hat. Es ist hoch verdient und spricht für die hohe fachliche Qualität des Entwurfs der Studentengruppe", erklärte Prof. Dr. Kurt Häge, Vorstand von Vattenfall Europe.

Den Zuschlag des Energiekonzerns bezeichnete die Präsidentin der FHL, Dipl.-Jur. Brigitte Klotz, als große Herausforderung für die Hochschule, vielleicht die größte seit ihrem Bestehen.

Im Bereich des Cottbuser Südecks, Hermann-Löns-Straße/ Ecke Dresdener Straße entsteht ein Neubau für rund 600 Mitarbeiter, der mit neuesten Standards der Nutzung regenerativer Energien und ökologischer Bauweise mit innovativer Kältetechnik versehen ist. Gleich einem menschlichen Körper soll der von fünf auf fünfzehn Stock-werke ansteigende Komplex als perfekter Organismus funktionieren. Vorbild der FHL - Architekten war ein auf dem Rücken liegender Mensch mit erhobenem Kopf, der sich auf seine Unterarme stützt.

Bereits in der ersten Aprilwoche des Jahres 2004 soll der 50 Meter hohe Verwaltungssitz mit ca. 40.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche, Küche, Cafeteria und Tiefgarage bezogen werden. Bestandteil des Komplexes ist auch ein Betriebshof für das Regionalzentrum Ost von Vattenfall Europe Transmission.

Die Fachhochschule Lausitz bringt sich auch gemeinsam mit der LAUBAG, der Stadt Senftenberg und dem Landkreis Oberspreewald - Lausitz in die Erarbeitung eines Nachnutzungskonzeptes für das derzeitige durch den Umzug nach Cottbus frei werdende Verwaltungsgebäude der LAUBAG in Senftenberg ein.


Ralf-Peter Witzmann, Fachhochschule Lausitz
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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