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Fachhochschule Lausitz, 12.11.04

FH Lausitz auf größter Umweltmesse Osteuropas

Die Fachhochschule Lausitz ist auf der größten Umweltmesse Osteuropas präsent. Gemeinsam mit der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus und dem Investorcenter Cottbus stellt sie vom 16. bis 19. November 2004 auf der Messe POLEKO im polnischen Poznan den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Lausitz als "Technologieregion Südbrandenburg" vor.

Die Messe POLEKO in Poznan ist eine wichtige Plattform für die internationale Wirtschaft der Umweltbranche. Zahlreiche Aussteller präsentieren dem nationalen und internationalen Fachpublikum modernste Technologien, Anlagen und Apparaturen zum Schutz von Wasser, Boden und Luft.


Die Fachhochschule Lausitz, vertreten durch die Lausitzer Technologietransferstelle (LAUTT) und Studierende, stellt das innovatives Verfahren LAWA-MAT - Lausitzer Wärmeerzeugungsanlagen - vor. Vorteile dieser Anlage sind neben einer vollautomatischen Festbrennstoffsteuerung die rauchfreie und umweltfreundliche Verbrennung sowie ein umweltfreundlicher und preiswerter Einsatz.

Weiterhin wird eine neu entwickelte Messtechnik vorgestellt: Im Gegensatz zu den genormten, laborativen Plattenmessverfahren erlaubt die entwickelte l- Nadeltechnologie die Bestimmung der Wärmeleitfähigkeit von Wärmedämmstoffen und feinkörnigen Schüttstoffen vor Ort. Die Anpassung an spezifische Aufgabenstellungen bezüglich Objektabmessung und Ortsauflösung zur Durchführung von Produktions- und Qualitätskontrollen sowie Schadensanalysen ist möglich. Ein weiteres Projekt befasst sich mit der Energieeinsparung und dem Schutz von Kulturgütern. Erhaltenswerte oder denkmalgeschützte Fassaden erfordern eine Innendämmung für das Anpassen der raumklimatischen Zustände von umgenutzter Bausubstanz an aktuelle Standards zur Erfüllung von Nutzeransprüchen.

Das Projektthema Innovationsmanagement und Produktentwicklung beinhaltet fortschrittliche Lösungen für Umwelt und Bauen am Beispiel Kreislauforientierte Biomasseverwertung und Innovationsmanagement im Zusammenhang mit der Gebäudeautomation (BMS). Über die Zusammenarbeit bei der Umsetzung von Sanierungstechnologien, Verfahren und Dienstleistungen bei der Seesanierung sowie bei der Entwicklung neuer Systemlösungen in der Lausitz informiert das Netzwerk Bergbau, Sanierung und Revitalisierung.

Ein umfangreicher Wissenstransfer zur Abwasserreinigung im ländlichen Bereich ermöglicht den bestmöglichen Einstieg in die Problematik für Firmen und Institutionen sowie die Verbesserung der Leistungsfähigkeit vorhandener Technik und eine Qualitätssteigerung in der Wartung und Instandhaltung von Kleinkläranlagen. Diesem Anliegen widmet sich das Projekt Leistungsfähigkeit von Kleinkläranlagen in der Praxis.

Die Lausitzer Technologietransferstelle (LAUTT) gibt Unterstützung bei der Suche nach einem Experten der FH Lausitz, der mit seinem Know-how Problemlösungen für konkrete Fragestellungen bietet oder bei der Suche nach Kooperationspartnern für längerfristige Projekte, stellt Verbindungen her und knüpft Kontakte. Somit ist die LAUTT die zentrale Anlaufstelle für Forschungskooperationen mit der Hochschule. Mit einer Forschungsdatenbank stellt die LAUTT ein benutzerfreundliches Suchinstrument unter http://www.forschung.fh-lausitz.de zur Verfügung. Diese Datenbank bietet die Möglichkeit, einen umfassenden Überblick über Struktur, Arbeits- und Forschungsgebiete, Projektaktivitäten und Laborausstattungen an der Hochschule zu erhalten.

Weitere Informationen:


Ralf-Peter Witzmann, Fachhochschule Lausitz
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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