Hilfe: Sie befinden sich auf...

Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT, 30.11.06

Archiv

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.
Sie können auf die im Artikel enthaltenen Bilder klicken, um eine größere Version des Bildes angezeigt zu bekommen.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT, 30.11.06

EuroMold 2006: Laserstrukturieren von Freiformoberflächen

Zur EuroMold 2006 stellt das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie vom 29. November bis 2. Dezember neue Ergebnisse des Verbundforschungsprojekts "FlexOStruk" vor. In diesem Projekt entwickelt das Fraunhofer IPT gemeinsam mit neun industriellen Partnern eine durchgängige Prozesskette für die flexiblere und schnellere Herstellung von Designstrukturen in Werkzeugoberflächen. Zum Einsatz kommt das konturnahe 3D-Laserstrahlabtragen, mit dem sich die Strukturen in Kunststoffoberflächen einbringen lassen. Anwendungen für solche strukturierten Oberflächen finden sich beispielsweise bei Automobil-Innenverkleidungen, wo aus Kostengründen Leder durch Kunststoffmaterialien mit angenehmer Haptik und Optik imitiert wird.

Beispiel für das Laserstrukturieren: Werkzeug und abgeformtes Bauteil aus Kunststoff
Bildquelle: Fraunhofer IPT

Schnellere und flexiblere Oberflächengestaltung

So genannte "Offline-Verfahren" zur Oberflächenveredlung, bei denen das Design erst nach der Formgebung aufgebracht wird, sind sehr zeitintensiv und kostspielig. Günstiger ist es daher, Designstrukturen direkt in das Spritzgießwerkzeug zu integrieren. Bei der Herstellung der strukturierten Werkzeugoberflächen entscheidet die Wahl der richtigen Prozesskette über die Leistungsfähigkeit der Abformung und die Strukturflexibilität. Verfahren wie das Erodieren, Galvanoformen und Ätzen eignen sich jedoch nur bedingt für die individuelle Gestaltung der Designstrukturen. Gefragt sind neue Prozessketten, die den wachsenden Anforderungen des Werkzeug- und Formenbaus und der Designabteilung gerecht werden.


Individuelles Design von Oberflächenstrukturen

Komplexe Oberflächenstrukturen werden heute entweder dreidimensional entworfen oder mit optischer Messtechnik von einem Muster eingelesen. Mit einer speziellen Software lassen sich solche Strukturen in genau definierter Form auf das Bauteil aufbringen und anpassen. So kann der Designer schon bei der Konzeption auf besondere Bauteilanforderungen reagieren und stärker als bisher Einfluss auf die Oberflächengestaltung nehmen.

Anlage und Software für die Bearbeitung

Das Fraunhofer IPT hat zu anschließenden Bearbeitung der Freiformoberflächen eine eigene Anlage für das Laserstrahlstrukturieren aufgebaut. Die Wege für die Bewegungsführung des Laserstrahls generiert dabei ein konventionelles CAM-System im ISO-NC-Code. Die Software "NCProfiler", die das Fraunhofer IPT zu diesem Zweck entwickelt hat, steuert die Anlage und den Laserprozess automatisiert. Eine Technologie- und Prozessdatenbank umfasst alle erforderlichen Prozessdaten und erlaubt so eine werkstattorientierte Bearbeitung. Der Laserstrahl bringt die Struktur direkt durch Sublimation in das Werkzeug ein. Die Werkzeuge lassen sich mit diesem Verfahren beliebig oft reproduzieren. Anhand von Testbauteilen hat das Fraunhofer IPT die Leistungsfähigkeit der Prozesskette bereits demonstriert.

Ihr Ansprechpartner
Dipl.-Ing. Mario Kordt
Fraunhofer-Institut für
Produktionstechnologie IPT
Steinbachstr. 17
52074 Aachen
Telefon: +49 (0) 2 41/89 04 -1 27
Fax: +49 (0) 2 41/89 04 -61 27
mario.kordt@ipt.fraunhofer.de
www.ipt.fraunhofer.de

Diese Pressemitteilung und ein druckfähiges Bild finden Sie im Internet unter www.ipt.fraunhofer.de/fhg/ipt/press/ExcellenceinProductionWettbewerbumdenTitelWerkzeugbaudesJahres2007startet.jsp

Weitere Informationen:


Susanne Krause, Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
TUB: Innovative Produkte von kreativen Köpfen 
 Mikrosysteme bringen die Nanotechnologie in die Makrowelt