Hilfe: Sie befinden sich auf...

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, 20.06.05

Archiv

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, 20.06.05

Der erste Grubber, der mitdenkt

Und so funktioniert die neue Steuerungselektronik: Der Landwirt gibt die Boden- und Witterungsinformationen einmalig in einen "Bordcomputer" am Schlepper ein. Anschließend befährt er den Acker mit dem Grubber, der nun anhand der Daten selbst erkennt, wenn er etwa über Ton fährt und flacher in den Boden eindringen muss und wo er Sand bearbeitet und dementsprechend intensiv arbeiten muss. Während der Fahrt dokumentiert der Computer Zugkraft und Energieverbrauch auf den Quadratmeter genau und kontinuierlich.

"Dadurch kann ein Landwirt bis zu 50 Prozent Dieselkraftstoff bei der Bodenbearbeitung einsparen", erklärt Dr. Yves Reckleben von der Christian-Albrechts-Universität (CAU), der das elektronische System mit entwickelt hat. Außerdem schone es die Umwelt, wenn die Teilflächen entsprechend ihrer Beschaffenheit und nicht mit gleicher Stärke bearbeitet werden.

Durch die jahrelange Dokumentation der Bodenbearbeitungsgänge und des Energieverbrauchs von Maschinen am Institut hatten die Wissenschaftler der CAU eine gute Basis für die Neuentwicklung: Innerhalb eines Jahres war in Zusammenarbeit mit den Partnerfirmen - Amazone für den Grubber und Case für den Schlepper - die Elektronik reif für den Prototypen.

Die herkömmliche Methode - der Landwirt gibt die Arbeitstiefe einmalig manuell ein und bearbeitet dann den gesamten Acker gleich - ist also schon bald Geschichte. Bevor die neue Grubbertechnik jedoch verkauft werden kann, können noch ein bis zwei Jahre ins Land gehen. Zuvor wird der Forschungsgrubber auf dem Versuchsgut der Universität und auf Flächen landwirtschaftlicher Partnerbetriebe "auf Herz und Nieren" geprüft.

Ein Foto zum Thema steht zum Download bereit unter:
http://www.uni-kiel.de/...tuell/pm/download/2005-065.jpg

Bildunterschrift: Die Uni Kiel entwickelte eine neue, elektronikgesteuerte Generation der Bodenbearbeitungstechnik.
Copyright: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Kontakt:
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Institut für Landwirtschaftliche Verfahrenstechnik
Dr. Yves Reckleben, Tel: 0431/880-1435, Fax: 0431/880-4283
e-mail: yreckleben@ilv.uni-kiel.de

Weitere Informationen:


Susanne Schuck, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Für die Deutsche Post entwickelt: BIBA stellt vollautomatischen Paketroboter vor 
 Schüler präsentieren Solarzelle mit Zukunft / Sieger des ersten VDI-Schülerforums in Darmstadt stehen fest