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Fachhochschule Lausitz, 20.04.07

Deutsche Stahlforschung an der FH Lausitz in Senftenberg

Die Teilnehmer der Arbeitstagung im Labor für Fügetechnik an der Fachhochschule Lausitz in Senftenberg.
Foto: Witzmann/ FH Lausitz

Das Thema "Fügen höher fester Stähle", welches in enger Kooperation zwischen dem Günter-Köhler-Institut für Fügetechnik und Werkstoffprüfung Jena (IFW) und der Fügetechnik der FH Lausitz bearbeitet wird, war am 19. April 2007 Anlass eines Arbeitstreffens an der Hochschule in Senftenberg. In Anwesenheit von Vertretern der Forschungsvereinigung Stahlanwendung (FOSTA) mit Sitz in Düsseldorf, die das Forschungsprojekt fördert, der Stahlproduzenten Arcelor und ThyssenKrupp, der VW AG sowie der forschenden Stellen, IFW und FH Lausitz, eröffnete der Vizepräsident für Forschung und Technologietransfer, Prof. Dr. Stefan Zundel, die Veranstaltung.

Ziele dieses Arbeitstreffens waren die Beurteilung der Forschungsergebnisse und die Definition weiterführender Untersuchungen. An der FH Lausitz wird dieses Forschungsthema, das insbesondere für den Fahrzeugbau von Interesse ist, seit nunmehr fast einem Jahr unter Federführung von Prof. Dr. Ralf Winkelmann aus dem Fachbereich Informatik/ Elektrotechnik/ Maschinenbau bearbeitet. Im Forschungsverbund werden Ergebnisse präsentiert, die Fragen der Verbindungseigenschaften als Funktion der Technologie beim Fügen höher fester Stähle betreffen.

Die Vertreter der Fügetechnik der FH Lausitz zeichnen in diesem Forschungsverbund verantwortlich für die Technologie der Verbindungsherstellung. Hierfür nutzen sie modernste Geräte und Anlagen. Die technologischen Arbeiten werden dabei intensiv durch Simulationen begleitet.

Das Bindeglied zwischen Simulation und technischer Umsetzung muss eine Mess- und Auswertetechnik mit hoher Genauigkeit sein. Auch auf diesem Gebiet konnte den Teilnehmern der Arbeitstagung an der FH Lausitz der neueste Stand der Forschung präsentiert werden. Die Ergebnisse der bisher durchgeführten Arbeiten zur Herstellung von Verbindungen an höher festen Stählen wurden den Teilnehmern des Arbeitstreffens im Labor überzeugend vorgestellt. Gemeinsam konnten im Rahmen dieses Arbeitstreffens die weiterführenden Aufgaben definiert werden, so die Technologieentwicklung zum Fügen von Stählen mit Streckungen über 1.000 Newton pro Quadratmillimeter.

Die Teilnehmer informierten sich über die Arbeiten eines seriösen und zuverlässigen Partners. Ein wesentlicher Schritt zur Herstellung von Verbindungen an höher festen Stählen ist gegangen.

Weitere Informationen:
Prof. Dr. Ralf Winkelmann
Fachhochschule Lausitz
Fachbereich Informatik/ Elektrotechnik/ Maschinenbau
Großenhainer Straße 57
01968 Senftenberg
E-Mail: rwinkelm@iem.fh-lausitz.de


Ralf-Peter Witzmann, Fachhochschule Lausitz
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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