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Astrophysikalisches Institut Potsdam, 01.03.02

Astrophysikalisches Institut Potsdam (AIP) in Berlin-Adlershof

Auf einer Messe in der "Stadt der Wissenschaft, Wirtschaft und Medien" sucht die Potsdamer Astrophysik den Transfer zu Wirtschaft.

Large Binocular Telescope (LBT)

Herstellung eines der Spiegel, 8-Meter-Klasse

PRESSEMITTEILUNG No. 2/02
vom 27. Februar 2002

AIP in Adlershof

Das Astrophysikalische Institut Potsdam (AIP) wird sich am 6. und 7. März 2002 auf einer Messe für optische Geräte und Lasertechnologie in Berlin-Adlershof an dem Stand des Berlin-Brandenburgischen Netzwerkes OpTecBB e.V. präsentieren.
In ihrem fünften Jahr hat sich die Laser-Optik-Berlin (LOB), die von einer Fachtagung begleitet wird, mit ca. 160 in- und ausländischen Anbietern aus allen Bereichen der Photonik zu einem Markenzeichen für die praktische Umsetzung aktueller technologischer Entwicklungen herausgebildet. Auf der Kontaktmesse setzen sich die Potsdamer Astrophysiker mit ihren Verbundpartnern des Kompetenznetzwerkes OpTecBB e.V. (OpTec-Berlin Brandenburg), einem länderübergreifender Zusammenschluss aus Forschung, Politik und Wirtschaft, für die Stärkung der Region als traditionsreichen Standort der optischen Industrie ein.

Mehr und mehr kleine, hochspezialisierte Unternehmen wie die für die Herstellung von Polarisationsoptiken Weltruf genießende Firma Bernhard Halle Nachfolger GmbH (Stand B07) im Großraum Berlin-Brandenburg profitieren dabei von dem guten Ruf und dem Fachwissen, der für viele mit den optischen Werken Rathenow verbunden ist.
Auf der Messe, die für alle Interessierte kostenlos zwischen 9 und 17 Uhr öffnet, stellt sich das AIP mit einem ca. 1,20 m hohen Modell des "Large Binocular Telescope"(LBT) vor, das unter Beteiligung des Instituts zur Zeit in Tuscon/ Arizona gebaut wird. Seine Optik aus zwei 8,4 m-Spiegeln gehört zu den größten und technisch ambitioniertesten seiner Art.
"In der Instrumentenentwicklung," so Dr. Martin M. Roth, Vertreter des AIP am Messestand, ist ein enger Kontakt zu den Herstellern unentbehrlich, wenn man in der Lage sein will, konkurrenzfähige Geräte zu bauen." Doch geht die Bedeutung der Forschungseinrichtungen wie das AIP für Betriebe der optischen In-dustrie wesentlich weiter. "Die hohen Anforderungen für unsere Spitzentechnologie übt einen "gesunden" Druck auf die Produkt-Qualität der Hersteller aus - und verbessert dadurch ihre Position im Wettbewerb."

Das AIP auf der Messe:
Stand U04, im Foyer des Umwelttechnologiezentrums (UTZ)

Mehr zur Messe:
www.laser-optik-berlin.de

LBT in Worten und Bildern: www.medusa.as.arizona.edu/lbtwww/

Mehr zum Netzwerk Optik:
www.optecbb.de

Weitere Informationen:


Matthias Hassenpflug, Astrophysikalisches Institut Potsdam
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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