Hilfe: Sie befinden sich auf...

Universitätsklinikum Heidelberg, 10.03.04

Archiv

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.
Sie können auf die im Artikel enthaltenen Bilder klicken, um eine größere Version des Bildes angezeigt zu bekommen.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Universitätsklinikum Heidelberg, 10.03.04

Mehr als zehn Jahre an der Spitze des Klinikums

Am 11. März wird Professor Dr. Eike Martin, Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Heidelberg, 60 Jahre alt

Prof. Dr. Eike Martin, Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Heidelberg, wird am 11. März 60 Jahre alt. /Foto: Medienzentrum des Universitätsklinikums Heidelberg.

Der Leitende Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums Heidelberg, Prof. Dr. Eike Martin, wird am 11. März 60 Jahre alt. Seit nunmehr elf Jahren steht der renommierte Anästhesist an der Spitze des Heidelberger Klinikums, das zu den führenden medizinischen Einrichtungen in Deutschland in Krankenversorgung, Lehre und Forschung zählt, und wird ihm bis Ende 2006 vorstehen.

In seiner Amtszeit wurden innovative Projekte auf den Weg gebracht und umgesetzt, die entscheidend für den Ausbau der Spitzenstellung des Heidelberger Klinikums sind, z.B. der Bau der neuen Medizinischen Klinik, die Planung der europaweit einmaligen Schwerionenanlage sowie die Einrichtung des Otto-Meyerhof-Zentrums für ambulante Medizin und klinische Forschung.


Weiterer Schwerpunkt seiner Amtszeit war die Ausgestaltung und Umsetzung eines neuen Gesetzes zur Reform der Hochschulmedizin, das 1997 in Kraft trat: Die dadurch gewährleistete enge Zusammenarbeit von Klinikumsleitung und Fakultät legte u.a. die Basis für die erfolgreiche Planung von Projekten der Spitzenmedizin. Ein besonderes Anliegen waren Professor Martin zudem die internationale Kooperationen mit Partner-Universitäten und -Kliniken in Wuhan (China) und Katar.

Professor Martin wuchs in Ludwigshafen auf und absolvierte sein Medizinstudium an der Universität Mainz. Die Ausbildung als Facharzt und Habilitation absolvierte er am Institut für Anästhesiologie und Reanimation der Fakultät für Klinische Medizin Mannheim der Universität Heidelberg. Seinem Mentor Professor Dr. Klaus Peter folgte er als Oberarzt an das Klinikum Großhadern der Ludwig-Maximilians-Universität München. 1990 wurde er als Ordinarius und Ärztlicher Direktor der Klinik für Anästhesiologie nach Heidelberg berufen, wo er 1991 zunächst als stellvertretender Ärztlicher Direktor in den Klinikumsvorstand eintrat. Im April 1993 wurde er zum Leitenden Ärztlichen Direktor bestellt.

Ein Höhepunkt seiner anästhesiologischen Laufbahn, die von der Mitgliedschaft in mehreren internationalen Fachgesellschaften gekennzeichnet ist, war die Präsidentschaft der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin im Jubiläumsjahr 2003, als die Gesellschaft ihr fünfzigjähriges Bestehen feierte.

Seine chirurgischen Kollegen schätzen an Professor Martin den unbedingten Willen zur Teamarbeit, im Operationssaal ebenso wie auf der Intensivstation, seine Mitarbeiter und Kollegen seine Verbindlichkeit und Fairness und die Fähigkeit, verschiedene Meinungen und Richtungen zu integrieren und zu führen.

Durch sein hohes berufliches Engagement ist manches Hobby in den Hintergrund geraten, u.a. die Vorliebe für schnelle Autos. So war Professor Martin einige Jahre bei Formel-1-Rennen als medizinischer Betreuer des früheren österreichischen Weltmeisters Niki Lauda aktiv.

Weitere Informationen:


Dr. Annette Tuffs, Universitätsklinikum Heidelberg
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Frauen riskieren Spätschäden/Deutsche Herzstiftung rät zu kritischem Umgang mit Hormonen 
 Australische Nachwuchswissenschaftlerin entdeckt neue Methode zum Abbau von Pestiziden