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Deutsches Krebsforschungszentrum, 21.02.05

Von Zauberkugeln und ungelösten Rätseln - einblick 1/2005 jetzt erschienen

Im neuen einblick berichten wir über die "HPV-Story", in der sich nach über 20 Jahren Anlaufzeit ein Happy-End abzeichnet: die Zulassung des ersten vorbeugenden Impfstoffs gegen Krebs ist in greifbare Nähe gerückt. Thema sind auch monoklonale Antikörper in der Krebstherapie, in denen sich die Vision Paul Ehrlichs von "Zauberkugeln" gegen Krebs verwirklicht. Außerdem nähern wir uns dem "Rätsel Krebsstammzellen", das DKFZ-Vorstandsvorsitzender Professor Otmar D. Wiestler und seine Mitarbeiter im Deutschen Krebsforschungszentrum zukünftig in einem neuen Forschungsschwerpunkt lösen wollen. In einem weiteren Beitrag wollen wir auf den Informationsdienst Krebsschmerz (KSID) des Zentrums aufmerksam machen, der Patienten mit dem wenig beachteten Leiden "Krebsschmerz" berät.

Weiterhin in der neuen Ausgabe: Ein Porträt der Abteilung Radiologie des DKFZ. Wissenschaftler suchen unter Leitung von Professor Hans-Ulrich Kauczor mit bildgebenden Verfahren nach Tumoren und charakterisieren diese u.a. über deren Stoffwechseleigenschaften. Zunehmend gerät auch das normale Gewebe, das Tumoren umgibt, in das Blickfeld der Krebsforschung. In diesem so genannten Tumorstroma suchen Forscher nach Ursachen der Krebsentstehung und Metastasenbildung.

In Europa eher unbekannt, bereitet in Asien eine Tradition mit Tumorrisiko der Weltgesundheitsorganisation (WHO) große Sorgen: rund 600 Millionen Menschen kauen dort krebserregende Betelblatt-Zubereitungen. Außerdem berichten wir völlig losgelöst über biologische Versuche in Schwerelosigkeit, Hundenasen in der Krebsdiagnostik, den Forschungscampus Biopolis in Singapur, stellen die CD-ROM "Ich bin ein Onkokid" vor, und erklären, was Anoikis mit Krebs zu tun hat.

einblick ist das Wissenschaftsmagazin des Deutschen Krebsforschungszentrums. Es richtet sich an wissenschaftlich interessierte Laien, Patienten und Angehörige, und kann kostenlos über einblick@dkfz.de oder per Fax: 06221- 42-2968 abonniert werden.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum hat die Aufgabe, die Mechanismen der Krebsentstehung systematisch zu untersuchen und Krebsrisikofaktoren zu erfassen. Die Ergebnisse dieser Grundlagenforschung sollen zu neuen Ansätzen in Vorbeugung, Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen führen. Das Zentrum wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mit¬glied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren (HGF) e.V.

Weitere Informationen:


Dr. Julia Rautenstrauch, Deutsches Krebsforschungszentrum
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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