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Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, 14.12.07

Wärmetherapie gegen Krebs

Die weltweit modernste Anlage für die Behandlung mit Wärmestrahlen gegen Krebs (Tiefenhyperthermie) wird am Montag, 17. Dezember 2007, um 14.30 Uhr am Uni-Klinikum Erlangen eröffnet. Die Anlage kombiniert ein modernes Hyperthermiegerät mit einem leistungs

Bei der Behandlung mit Wärmestrahlen erwärmen elektromagnetische Wellen die Tumorzellen auf 40 - 44°C. Mit dem in Erlangen, zusätzlich zu dem seit 2003 bestehenden Tiefenhyperthermiesystem BSD-2000-3D, eingesetzten Gerätetyp BSD 2000-3D-MRI der amerikanischen Firma BSD Medical Corp. (Salt Lake City/USA) kann die Temperaturverteilung dreidimensional geplant und unter Kontrolle eines 1,5-Tesla-MRT von Siemens Medical Solutions präzise gesteuert werden.

Die Wärmestrahlung tötet Krebszellen ab oder schwächt sie deutlich. Konventionelle Therapien wie Strahlentherapie und Chemotherapie können erheblich besser wirken. "Profitieren werden von dem neuen, fast drei Millionen Euro teuren Erlanger Großgerät, Krebs-Patienten aus Deutschland und dem benachbarten Ausland, bei denen bislang Standardverfahren wie Strahlen- und Chemotherapie ohne zusätzliche Hyperthermie zu keiner befriedigenden Heilungsrate führten", sagte Prof. Sauer. Aktuell werden in der Strahlenklinik des Erlanger Universitätsklinikums unter anderem das lokal fortgeschrittene Gebärmutterhalskarzinom, das Harnblasenkarzinom, Prostatakarzinom, Weichteilsarkom und das Maligne Melanom sowie lokal rezidivierende Rektum- und Mammakarzinome zusätzlich mit Hyperthermie therapiert. "Weitere therapeutische Indikationen sind in Vorbereitung", sagte Prof. Sauer.

Weitere Informationen für die Medien:

Johannes Eissing
Tel.: 09131/85-36102
presse@uk-erlangen.de


Ute Missel, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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Das Fieber (aus mittelhochdeutsch vieber, dies von althochdeutsch fiebar, nachweisbar seit dem 9. Jahrhundert und entlehnt aus lateinisch febris, eigentlich „Hitze“[1]; auch die Pyrexie von altgriechisch πύρεξ(ις), pýrex(is), „Fieber haben“, von griechisch πυρετός, pyretós, „Fieber“[2]; vergleiche pyr, „Feuer“) ist eine Erhöhung der menschlichen Körpertemperatur über 38 °C infolge einer -zumeist pyrogeninduzierten- Sollwertänderung im hypothalamischen Wärmeregulationszentrum. Es ist einer der häufigsten Beratungsanlässe in einer allgemeinmedizinischen Praxis.[3] Die normale Körpertemperatur beträgt ca 37 °C. Darüberliegende Körpertemperaturen bezeichnet man bis 38 °C als erhöhte Körpertemperatur. Weiterhin vom Fieber abzugrenzen ist die Hyperthermie, die nicht auf einer Sollwertveränderung beruht. Wikipedia


 

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