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Leibniz-Institut für Plasmaforschung und..., 26.11.07

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Leibniz-Institut für Plasmaforschung und..., 26.11.07

Schlagworte

Gentest, Plasma, Zelle

Unüberwindbare Grenzen - auch für biologische Zellen

Forschern des Leibniz-Institutes für Plasmaforschung und Technologie (INP Greifswald e.V.) ist es zusammen mit der Firma zell-Kontakt nun erstmalig gelungen, mit Hilfe eines plasmagestütztes Verfahrens, unterschiedlich chemisch funktionalisierte und klar voneinander abgegrenzte Oberflächenareale auf engstem Raum zu erzeugen. Zentrale Bereiche, welche die Ansiedlung eines Zellrasens für die Gentests ermöglichen, sind jeweils von einer Zone umgeben, die für die biologischen Zellen eine unüberwindliche Grenze bildet. Somit wird ein Überwachsen der Zellen in Nachbarstrukturen wirksam unterbunden und die parallele Durchführung einer Vielzahl unterschiedlicher Tests auf der Fläche eines Chips ist möglich. Der Nachweis solcher chemischer Mikrostrukturen auf Materialoberflächen ist nur mit Spezialmethoden möglich, denn unter dem Mikroskop bleiben sie verborgen. Eine davon ist die Elektronenspektroskopie für die Chemische Analyse (ESCA). Bereiche unterschiedlicher atomarer Zusammensetzung lassen sich selbst für Abmessungen von 10 µm (1 µm = 1/1000 mm) hiermit sichtbar machen. Dazu misst ESCA Elektronen, die mittels Röntgenstrahlung aus den Materialien herausgelöst werden und Rückschlüsse auf die chemischen Bindungsverhältnisse auf der Materialoberfläche erlauben. INP Projektleiter Dr. Karsten Schröder "Unsere Messungen zeigen, dass sich die chemischen Eigenschaften der verschieden behandelten Areale deutlich voneinander unterscheiden lassen und darüber hinaus scharfe Übergänge aufweisen." Die Ergebnisse wurden jetzt in Brüssel der internationalen Fachwelt vorgestellt und sollen in innovative Zellkulturprodukte umgesetzt werden.

Das INP Greifswald erforscht Niedertemperatur-Plasmen für technische Anwendungen. Ziel ist einerseits die technologische Vorlaufforschung und andererseits die Optimierung etablierter Plasmaverfahren und Plasmaprodukte sowie die Erforschung neuer Plasmaanwendungen. Dies wird ergänzt durch die Anpassung von Plasmen an kundenspezifische Einsatzbedingungen sowie Machbarkeitsstudien, Serviceleistungen und Beratung.

Das INP betreibt Forschung und Entwicklung von der Idee bis zum Prototyp, wobei sich die Themen an den Bedürfnissen der Gesellschaft orientieren. Derzeit stehen die Biomedizintechnik, Oberflächentechnologie, Umwelttechnik, Spezial-Plasmaquellen, Modellierung und Diagnostik im Mittelpunkt des Interesses.

Das INP verfügt über 3700 qm Hauptnutzfläche, hat 25 Speziallabore sowie einen klassifizierten Reinraum und ein mikrobiologisches Labor für interdisziplinäre Forschung.
Das INP gehört zur Leibniz-Gemeinschaft und ist als gemeinnütziger Verein organisiert. Derzeit beschäftigt das INP etwa 130 Mitarbeiter und ist damit die größte außeruniversitäre Einrichtung auf diesem Forschungsgebiet in Europa.

Im Verbund mit dem Institut für Physik an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität (IfP) und dem Max-Planck-Institut (IPP) besteht die Aufgabe des INP in der Förderung der Plasmatechnologie, in der Verbindung von Grundlagen und Industrieforschung.

Aus dem INP wurde in den Jahren 2005 und 2006 bereits je eine Firma ausgegründet.

Die Firma zell-kontakt GmbH aus Nörten-Hardenberg entwickelt, produziert und vertreibt analytische Zellkulturgefäße für die Grundlagenforschung und die angewandte pharmakologische Forschung. Ein besonderer Fokus liegt auf Produkten, die anspruchsvolle Mikroskopieverfahren unterstützen. Derartige Mikroskopieverfahren


Liane Glawe, Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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Als DNA-Analysen, auch DNA-Tests, DNS-Analysen, DNS-Tests, Genanalyse oder Gentests, werden molekularbiologische Verfahren bezeichnet, welche die DNA (deutsche Abkürzung DNS) verwenden, um Rückschlüsse auf verschiedene Aspekte des Individuums ziehen zu können. Dabei kann es sich, beispielsweise bei menschlicher DNA, um medizinisch-diagnostische Fragen handeln, also die genetischen Grundlagen einer bereits bestehenden Krankheit aufklären, oder um die Untersuchung von Prädispositionen für Krankheiten. DNA-Analysen werden auch durchgeführt, um mit dem Genetischen Fingerabdruck Identitäts- und Verwandtschaftsfragen zu klären. Private Firmen bieten Privatpersonen bereits vollständige Genom-Analysen an.[1] Wikipedia


 
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Blut kann in einen zellulären Bestandteil und einen flüssigen Teil aufgeteilt werden, in dem die Zellen "schwimmen". Der flüssige, zellfreie Teil wird als Blutplasma bezeichnet und hat einen Anteil von etwa 55% am Blutvolumen. Im Gegensatz zum Blutserum enthält es noch alle Gerinnungsfaktoren. Blutplasma ist das Ausgangsmaterial für die Plasmafraktionierung. Wikipedia


 
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Die Zelle (lateinisch cellula = kleine Kammer, Zelle) ist die strukturell sichtbare Einheit aller Lebewesen. Es gibt Einzeller, die aus einer einzigen Zelle bestehen, und Mehrzeller, bei denen mehrere Zellen zu einer funktionellen Einheit verbunden sind. Der menschliche Körper beispielsweise besteht aus rund 220 verschiedenen Zell- und Gewebetypen. Dabei haben die Zellen ihre Selbständigkeit durch Arbeitsteilung (Spezialisierung) aufgegeben und sind einzeln oft nicht mehr vollständig lebensfähig. Wikipedia


 

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