Hilfe: Sie befinden sich auf...

Australisch-Neuseeländischer Hochschulverbund /..., 27.01.05

Archiv

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Australisch-Neuseeländischer Hochschulverbund /..., 27.01.05

Wie übermäßiges Essen in den ersten Lebensjahren zu Fettleibigkeit bei Erwachsenen führt

Wissenschaftler der australischen University of Melbourne haben in einer mit Ratten durchgeführten Studie nachgewiesen, weshalb übermäßiges Essen in den ersten Lebenswochen lang anhaltende Auswirkungen auf den Körper haben kann. Insbesondere die Produktion von Fetthormonen, die am Stoffwechsel beteiligt sind, wird dadurch verstärkt. Die anfänglichen Auswirkungen des Überfütterns setzen sich bis in das Erwachsenenalter fort, unabhängig von der dann durchgeführten Ernährungsweise.

Die Untersuchung erfolgte in Reaktion auf die starke Zunahme von Übergewicht bei Kindern unter Leitung von Dr. Margaret Morris am Department of Pharmacology der University of Melbourne. In Kürze wird sie im American Journal of Physiology veröffentlicht. Das Bemerkenswerteste an der Studie ist die Feststellung, dass jene Babyratten, denen ermöglicht wurde, sich übermäßig von der Muttermilch zu ernähren, einen erhöhten Wert eines am Stoffwechsel beteiligten Enzyms zeigten, der auch im Erwachsenenalter noch vorhanden war.

Das Enzym, genannt 11 Beta-HSD, wird im Fett gebildet und spielt eine wichtige Rolle bei der Umwandlung inaktiven Cortisons in aktives Cortisol - ein Steroidhormon, das den Stoffwechsel beeinflusst und die Aufrechterhaltung des Blutdrucks sowie die entzündungshemmende Reaktion des Körpers unterstützt.

"Die Ergebnisse legen nahe, dass die Programmierung des Stoffwechsels bereits in den ersten Lebensjahren vorbestimmt wird und dass übermäßiges Essen in jungen Jahren die Kapazität des Körpers erhöhen könnte, diese Stoffwechselhormone zu produzieren", so Dr. Morris. Die Ratten, die im jungen Alter übermäßig gegessen hatten, blieben lange Zeit später schwerer als andere Ratten, obwohl sie nach der Entwöhnung von der Muttermilch die gleiche Nahrung erhielten. Unabhängig davon, ob die Ratten eine fettreiche oder eine fettarme Ernährung erhielten, diejenigen Ratten, die im jungen Alter überfüttert wurden, blieben immer schwerer als ihre Artgenossen, die später die gleiche Nahrung erhielten.

Weitere Informationen in englischer Sprache:
Dr. Margaret Morris, Department of Pharmacology
Tel.: +61 3 8344 5745 Email: mjmorris@unimelb.edu.au

Das Institut Ranke-Heinemann / Australisch-Neuseeländischer Hochschulverbund ist die zentrale Verwaltungsstelle aller australischen und neuseeländischen Universitäten in Deutschland und Österreich, zuständig für Wissens- und Forschungstransfer, Forschungsförderung sowie Studenten- und Wissenschaftleraustausch und für die Betreuung von Studierenden und Schülern, die ein Studium Down Under vorbereiten.

Weitere Informationen:


Sabine Ranke-Heinemann, Australisch-Neuseeländischer Hochschulverbund / Institut Ranke-Heinemann
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Neue Wege zur Reparatur des Herzens 
 Farina di carne - Bolognese für den Acker?