Hilfe: Sie befinden sich auf...

Asklepios Kliniken Hamburg GmbH, 18.07.08

Ergänzend zum Artikel

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.
Sie können auf die Schlagworte zum Artikel klicken, um (andere) Artikel zu den jeweiligen Schlagworten anzuzeigen.
Auf der rechten Seite finden Sie ebenfalls Artikelinks und weitere Informationen zu den Schlagworten dieses Artikels.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Asklepios Kliniken Hamburg GmbH, 18.07.08

Auch vorübergehende Ausfallerscheinungen ernst nehmen - Notfallbehandlung kann drohenden Schlaganfall verhindern

Wie schnell ein Schlaganfall erkannt und richtig behandelt wird, entscheidet über das weitere Leben der Betroffenen. Doch auch oft ignorierte Vorboten eines Schlaganfalls gilt es rasch zu entdecken und zu behandeln! Dazu zählen vor allem kurzzeitige Seh- oder Sprachstörungen, ein plötzlich herabhängender Mundwinkel oder halbseitige Lähmungen aufgrund vorübergehender Durchblutungsstörungen im Gehirn. Den Ärzten bleibt nur wenig Zeit, optimal auf die Symptome zu reagieren, deshalb sollte die gründliche Diagnostik sofort beginnen. Wichtig ist, dass die Klinik für solche Fälle ausgerüstet ist, wie eine aktuelle Studie und die Erfahrungen an den Asklepios-Kliniken zeigen. Das berichten Prof. Dr. Christian Arning, Chefarzt der Neurologie, und Dr. Jürgen Schönwälder, leitender Oberarzt der Radiologie der Asklepios Klinik Hamburg-Wandsbek, in der Ärztezeitschrift medtropole (Heft 14/2008, S. 556-557).

Viele Menschen, die unter den zeitlich begrenzten Ausfallerscheinungen leiden, sind durch Schlaganfall bedroht. Doch da die Symptome in den meisten Fällen schon innerhalb weniger Minuten wieder verschwunden sind, wird ihnen häufig wenig Bedeutung beigemessen - ein schwerer Fehler, erläutert Arning. Einer aktuellen Studie der Universität Oxford zufolge erleide jeder zehnte Patient innerhalb der folgenden drei Monate einen Schlaganfall, die Hälfte davon bereits innerhalb von zwei Tagen. Fachleute bezeichnen die vorübergehenden Ausfälle als "Transitorische ischämische Attacke", abgekürzt TIA. Diese Vorstufe des Schlaganfalls hat in der Notfallmedizin große Bedeutung, weil die möglichst rasche Erkennung und Behandlung der Ursache in 80 Prozent aller Fälle den "echten" Schlaganfall verhindern kann. Die Symptome der TIA ähneln denen des Schlaganfalls. Aufgrund der vorübergehenden geringeren Durchblutung im Gehirn kommt es zu halbseitigen Lähmungen, Seh- und Sprachstörungen oder dem Phänomen des plötzlich herabhängenden Mundwinkels.

Diese Zeichen bedeuten höchste Alarmstufe, wichtig ist vor allem schnelle Hilfe binnen 24 Stunden. Dafür ist es nötig, dass alle wichtigen Diagnosen über den Zustand von Gehirn, Herz und Blutgefäßen schnell und gemeinsam gestellt werden können. Dies gelinge nur in Kliniken mit einer so genannten Stroke unit, deren Spezialisten für Neurologie, Innere Medizin und Radiologie in diesen Fällen eng verzahnt arbeiten, so Arning.

Hintergrund
Der Begriff TIA bezeichnet vorübergehende neurologische Ausfallerscheinungen, die nicht länger als 24 Stunden anhalten. Ursache ist meist eine Durchblutungsstörung in einer Gehirnregion. Schnelle Behandlung verhindert oft einen echten Schlaganfall, wie die in Lancet publizierte Oxforder Studie zeigt. Darin wurden zwei Patientengruppen mit TIA verglichen. Die einen wurden an den Hausarzt verwiesen, wo bis zur Untersuchung im Schnitt drei Tage vergingen, die Medikamente erhielten sie nach durchschnittlich 20 Tagen. Die zweite Gruppe wurde direkt von Spezialisten behandelt und erhielt sofort Medikamente. Ergebnis: Zehn Prozent der ersten Gruppe erlitten in den folgenden drei Monaten einen Schlaganfall, jedoch nur zwei Prozent der sofort versorgten TIA-Patienten.

Weitere Informationen:


Jens Oliver Bonnet, Asklepios Kliniken Hamburg GmbH
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Patienten mit Herzschwäche besser überwachen - neue Studie 
 Wie unser eigenes Gesicht Emotionen verstärkt; aktuelle Veröffentlichung in "Cerebral Cortex"

Klicken Sie auf die Schlagworte um weitere Links oder Infos dazu angezeigt zu bekommen
Weitere Artikel zu "Schlaganfall"

Wikipedia Logo
Als Schlaganfall (auch Zerebraler Insult, apoplektischer Insult oder Gehirnschlag, in der medizinischen Umgangssprache häufig verkürzend auch Apoplex oder Insult), wird eine plötzlich auftretende Erkrankung des Gehirns bezeichnet, die zu einem anhaltenden Ausfall von Funktionen des Zentralen Nervensystems führt und durch kritische Störungen der Blutversorgung des Gehirns verursacht wird. Wikipedia


 

Archiv

Themen

Schlagworte

Anzeigen