Hilfe: Sie befinden sich auf...

Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V., 20.09.07

Ergänzend zum Artikel

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.
Sie können auf die Schlagworte zum Artikel klicken, um (andere) Artikel zu den jeweiligen Schlagworten anzuzeigen.
Auf der rechten Seite finden Sie ebenfalls Artikelinks und weitere Informationen zu den Schlagworten dieses Artikels.
Sie können auf die im Artikel enthaltenen Bilder klicken, um eine größere Version des Bildes angezeigt zu bekommen.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V., 20.09.07

Schlagworte

Haut, Tätowierung

Tätowierungen - der Hautschmuck und die Probleme mit dem Autolack

Millionen Deutsche haben eins: Tattoos und Permanent Make-ups sind nach wie vor beliebt. Die "Nachrichten aus der Chemie" berichten in der aktuellen Ausgabe, woraus Tätowierungen chemisch gesehen bestehen, welche Möglichkeiten es gibt, Tattoos wieder zu entfernen - und warum Stechen und Entfernen von Tatoos problematisch sind.

Eine Tätowierung vor (links) und nach der Lasertherapie.

Ob das Tätowieren weh tut oder nicht - darüber wird des Öfteren diskutiert. Aber selten darüber, was das eigentlich für Substanzen sind, die man sich unter der Haut verteilen lässt, um sie den Rest des Lebens mit sich herumzutragen. Die Tätowierer setzen Pigmente aus Autolacken besonders gerne ein, weil sie nahezu unlöslich sind und für ein brillantes, beständiges Tattoo sorgen. Die unter die Haut gejagten Farbpigmente können selbst gefährlich sein, wenn sie im Körper transportiert werden. Unter dem Einfluss von Sonnenstrahlung kann es dann später zusätzlich zu unerwünschten Nebenreaktionen kommen.


Soll das Tattoo irgendwann wieder verschwinden, nähert sich das nächste Problem. Selbst mehrere Laserbehandlungen entfernen die Farbe nicht mit hundertprozentiger Sicherheit. Die Prozedur ist sogar mit weiteren Gefahren verbunden, da sich bei der Behandlung krebserregende Stoffe bilden können, die im Körper der Tätowierten unkontrolliert auf Wanderschaft gehen.

Gesetzliche Regelungen für Tätowierungsstoffe sind rar. Die Pigmente gelangen zwar unter die Haut, sind aber rechtlich betrachtet weder Kosmetika noch Arzneimittel - das strenge Prüfverfahren für diese Substanzen greift daher im Tätowierstudio nicht.

Derzeit läuft eine Umfrage der Dermatologischen Klinik der Universität Regensburg zu medizinischen Problemen, die in Zusammenhang mit Tätowieren auftreten, speziell auch nach Laserbehandlungen (http://www.tattoo-umfrage.de).

Die Regensburger Wissenschaftler Eva Engel, Rudolf Vasold und Wolfgang Bäumler untersuchten 41 handelsübliche Farbstoffe und geben in ihrem Artikel einen Einblick in die Welt der Tätowierungspigmente. Das Heft oder ein PDF-File gibt es kostenlos bei der Redaktion der "Nachrichten aus der Chemie", einer Zeitschrift der Gesellschaft Deutscher Chemiker, unter: nachrichten@gdch.de.

Nahezu 80 000 anspruchsvolle Chemiker und Chemikerinnen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Lehre informieren sich mit den "Nachrichten aus der Chemie" über wichtige Entwicklungen in der Chemie, in angrenzenden Wissenschaften sowie über gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekte. Kennzeichen der Zeitschrift sind das breite Spektrum der Berichte, das einmalige Informationsangebot an Personalien, Veranstaltungs- und Fortbildungsterminen sowie der große Stellenmarkt.

Weitere Informationen:


Dr. Ernst Guggolz, Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Neuer Therapieansatz - Thrombosemedikament gegen Gefäßentzündungen 
 Durchgecheckt und gut trainiert

Klicken Sie auf die Schlagworte um weitere Links oder Infos dazu angezeigt zu bekommen
Weitere Artikel zu "Haut"

Wikipedia Logo
Die Haut (lat. cutis) ist flächenmäßig (jedoch nicht nach der realen Oberfläche; Darm bis 450 m²) das größte (je nach Körperumfang und Körpergröße 1,5 bis 2 m2), das schwerste (bis zu 10 kg) und funktionell das vielseitigste Organ des menschlichen oder tierischen Organismus. Sie dient der Abgrenzung von Innen und Außen (Hüllorgan), dem Schutz vor Umwelteinflüssen, der Repräsentation, Kommunikation und Wahrung der Homöostase (inneres Gleichgewicht). Weiterhin übernimmt die Haut wichtige Funktionen im Bereich des Stoffwechsels und der Immunologie und verfügt über vielfältige Anpassungsmechanismen. Die Haut verträgt den pH-Wert von 5,5 am besten. Wikipedia


 

Wikipedia Logo
Eine Tätowierung (wissenschaftlich auch Tatauierung, umgangssprachlich (engl.) Tattoo) ist ein Motiv, das mit Tinte oder anderen Farbpigmenten in die Haut eingebracht wird. Dazu wird die Farbe in der Regel mit Hilfe einer Tätowiermaschine durch eine oder mehrere Nadeln (je nach gewünschtem Effekt) unter die dritte Hautschicht gestochen und dabei ein Bild oder Text gezeichnet. Die Tätowierung stellt eine Form der Körpermodifikation dar. Wikipedia


 

Archiv

Themen

Schlagworte

Anzeigen