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Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der..., 29.02.08

Superscharfer Videoclip aus der Zelle

Göttinger Wissenschaftler filmen erstmals einen zellulären Lebensvorgang mit Nanoauflösung

Abb. 1 Die beteiligten Wissenschaftler vor dem STED-Mikroskop, mit dem das erste Video mit Auflösung jenseits der Beugungsgrenze (Nanoskala) aus lebenden Zellen aufgenommen wurde: Dirk Kamin, Volker Westphal, Silvio Rizzoli, Marcel Lauterbach (v. links nach rechts). Im Hintergrund: Reinhard Jahn (links) und Stefan W. Hell.
MPI für biophysikalische Chemie

Die Lebensvorgänge im Inneren von Zellen in Echtzeit direkt zu verfolgen, davon träumen Biologen seit Langem. Um relevante Details zu verfolgen, benötigen Wissenschaftler dazu jedoch eine Auflösung auf der Nanometerskala, die bisher in lebenden Zellen mit einem Lichtmikroskop nicht zu erreichen war. Forschern des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie und des Exzellenzclusters "Mikroskopie im Nanometerbereich", das im Rahmen der Eliteförderung der Universität Göttingen gebildet wurde, ist es nun mithilfe der STED-Mikroskopie gelungen, das erste Video auf der Nanoskala aus dem Inneren einer lebenden Zelle "auf Film" zu bannen. Mit bis zu 28 Bildern pro Sekunde und einer Auflösung, die bis zu 4-mal besser ist als die herkömmlicher Lichtmikroskope, beobachteten die Forscher schnelle Bewegungen winziger Zellbausteine. Erstmals wurde so die Fortbewegung dicht gepackter, mit Botenstoffen gefüllter Bläschen in Nervenzellen live mitverfolgt. (Science Express, 21. Februar 2008).

Weitere Informationen:


Michael Frewin, Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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Ein STED-Mikroskop (Stimulated Emission Depletion) ist ein von Stefan Hell am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie, Göttingen entwickeltes Mikroskop, das auf dem Prinzip des konfokalen Laser-Scanning basiert. Wikipedia


 
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